Plantbased-Treaty-Abkommen

Vergangene Woche demonstrierten Klimaaktivisten auf der UN-Klimakonferenz in Bonn für Verhandlungen über das „Plant Based Treaty“-Abkommen zu einer pflanzenbasierten Ernährung als Maßnahme gegen den Klimawandel. Im Zuge dessen verteilten sie ein Positionspapier mit dem Text „Appetit auf einen pflanzenbasierten Vertrag. Der IPCC zeigt wiederholt, dass eine vegane Ernährung optimal ist, um die ernährungsbedingten Emissionen drastisch zu reduzieren“. Das Plant-Based-Treaty-Abkommen wurde bisher von über 750 Organisationen, fast 600 Unternehmen, 16 Städten und Bundesstaaten und fast 40.000 Einzelpersonen unterstützt – unter ihnen prominente Persönlichkeiten wie Sir Paul McCartney und der Sänger und vegane Aktivist Moby und enthält drei Forderungen:

  1. Der Stopp aller neuen Landnutzungsänderungen für Tierhaltung und Massentierhaltung.
  2. Die Umstellung der Lebensmittel- und Agrarsysteme auf pflanzliche Alternativen.
  3. Die Heilung geschädigter Ökosysteme durch Wiederbegrünung und Wiederaufforstung.

„Dies ist ein Jahrzehnt, in dem es um Leben und Tod geht, besonders wenn es um die Methankrise geht“, sagte Yael Hanna, Aktivistin des Plant Based Treaty, in einer Pressemitteilung. „Wir brauchen eine sofortige und schnelle Umstellung von tierischen Lebensmitteln auf pflanzliche Lebensmittel als Antwort auf die Klimakrise. Die vom IPCC präsentierte Wissenschaft ist unwiderlegbar, eine vegane Ernährung ist die optimale Ernährung für den Planeten und wir müssen jetzt einen Vertrag über pflanzenbasierte Ernährung aushandeln.“

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