Ein interessanter Aspekt dieser Entwicklung ist die Bezeichnung dieser Produkte. Viele Ketten verwenden den Begriff „plant-based“ (pflanzenbasiert) anstelle von „vegan“. Der Grund dafür liegt in der Zubereitung und den Zutaten. Wie auch auf einigen Webseiten der Anbieter erläutert wird, bedeutet „plant-based“, dass die Hauptzutaten der Produkte aus pflanzlichen Zutaten hergestellt worden sind. Allerdings können sie bei der Zubereitung in der Küche mit tierischen Zutaten in Kontakt kommen. Deshalb können die Produkte nicht als vegan oder vegetarisch bezeichnet werden. Auch enthält z.B. der „McPlant“ tierische Bestandteile wie den Käse oder einige Zutaten in der Sauce.

Im Folgenden präsentieren wir eine Übersicht über das derzeitige pflanzenbasierte Angebot führender Fast-Food-Ketten. In einem kommenden Artikel werden wir zudem spannende Alternativen zu diesen etablierten Ketten beleuchten. Bitte seid euch bewusst, dass die hier gemachten Angaben ohne Gewähr sind, da sich das kulinarische Sortiment stetig wandelt.

McDonald’s

McDonald’s, die weltweit bekannte Fast-Food-Kette, hat in den letzten Jahren ihr Angebot erweitert, um den wachsenden Bedarf an pflanzenbasierten Optionen zu decken. Sie bieten  eine Auswahl an veganen Produkten an, darunter die „McPlant Nuggets“, „Pommes Frites“, „Curly Fries“ und den „Snack Salad Classic“. Interessanterweise befinden sich die „McPlant Nuggets“ derzeit in einer Testphase in Deutschland. Diese pflanzenbasierten Nuggets, die in Zusammenarbeit mit Beyond Meat entwickelt wurden, werden aus Erbsen, Mais, Weizen und Tempura-Teig hergestellt. Die Zukunft dieser Nuggets hängt laut Unternehmensangaben von der Kundennachfrage in Deutschland ab, und es ist unklar, wie lange sie im Sortiment bleiben werden oder ob sie in anderen Märkten eingeführt werden.

Burger King

Die Fast-Food-Kette bietet eine Vielzahl veganer Produkte an, darunter den „Plant-based Long Chicken“, den „Plant-based Whopper“ und den „Plant-based Nugget Burger“. Darüber hinaus können Kunden auch vegetarische Burger vegan gestalten, indem sie den Käse weglassen und eine vegane Sauce wählen. Trotz dieser positiven Entwicklungen gibt es jedoch wiederkehrende Kritik an der Umsetzung des veganen Schwerpunkts bei Burger King. Über diese haben wir bereits in mehreren Artikeln berichtet. Ihr findet diese zum Nachlesen am Ende dieser Seite.

Nordsee

Nordsee Deutschland hat in den letzten Jahren ebenfalls das Angebot erweitert und bietet auch pflanzenbasierte Alternativen zu seinen traditionellen Fischprodukten an. Unter dem Namen „VISCH“ präsentiert die Kette sowohl das „Backfisch-Baguette“ als auch das „Spicy Tuna Baguette“ in einer plant-based Version.

Subway

Subway hat sich als bevorzugte Wahl für Veganer*innen etabliert, da die Fast-Food-Kette eine beeindruckende Palette veganer Hauptmahlzeiten und Nachspeisen anbietet. Hier steht eine Vielzahl von fertigen veganen Optionen bereit. Dazu gehört nicht nur der „Meatless Chicken Teriyaki“, sondern auch andere Gerichte, die direkt auf der Karte stehen. Neben den bereits zusammengestellten veganen Sandwiches ermöglicht Subway auch die Kreation eigener Sandwiches mit veganen Bestandteilen.

Domino’s Pizza

Domino‘s, primär bekannt für seine Pizzen, bietet in Deutschland ein beeindruckendes veganes Sortiment an. Aktuell stehen vier vegane Pizzen zur Auswahl, einschließlich Optionen mit veganen Filetstücken von The Vegetarian Butcher. Darüber hinaus können Kunden ihre individuelle vegane Pizza kreieren. Ein Großteil der angebotenen Saucen ist ebenfalls vegan. Auch in den Kategorien Vorspeisen und Desserts gibt es Produkte, die explizit als vegan ausgewiesen sind.

Erkennen von veganen und tierversuchsfreien Produkten

Die Suche nach veganen und tierversuchsfreien Kosmetikprodukten kann anfangs entmutigend erscheinen, da die Etiketten oft nicht ausreichend Informationen liefern. Hier können Gütesiegel und Kennzeichnungen helfen. Folgend eine Übersicht über vier der bekanntesten Zeichen:

Eine der bekanntesten Organisationen, die Produkte auf ihre Vegan- und Tierversuchsfreiheit überprüft, ist die Vegan Society. Ihre Veganblume ist weltweit anerkannt und garantiert, dass das Produkt weder tierische Inhaltsstoffe enthält noch an Tieren getestet wurde.

Ein weiteres vertrauenswürdiges Siegel ist das Leaping Bunny, das von der Coalition for Consumer Information on Cosmetics (CCIC) vergeben wird. Produkte, die dieses Siegel tragen, wurden nicht an Tieren getestet, und alle Zutaten sind tierversuchsfrei.

Ein ebenso wichtiges Kennzeichen, das bei der Suche nach tierversuchsfreier Kosmetik hilfreich ist, ist das PETA Cruelty Free Zeichen. Dieses Symbol wird von der international agierenden Tierrechtsorganisation PETA vergeben und garantiert, dass weder das fertige Produkt noch seine Inhaltsstoffe in Tierversuchen getestet wurden.

Eine bedeutende Organisation, die sich der Überprüfung von veganen und tierversuchsfreien Kosmetikprodukten widmet, ist das Internationale Herstellerverzeichnis Tierversuchsfreier Kosmetik e.V. (IHTK). Das IHTK vergibt das begehrte „Hase mit schützender Hand„-Siegel. Dieses Symbol signalisiert nicht nur, dass ein Produkt frei von Tierversuchen ist, sondern auch, dass es keinerlei tierische Bestandteile enthält.

 

Gut gepflegt ohne tierische Inhaltsstoffe

Die vegane Kosmetikindustrie hat in den letzten Jahren erhebliche Fortschritte bei der Entwicklung von Alternativen zu tierischen Inhaltsstoffen gemacht. Hier sind einige Inhaltsstoffe, bei denen man auf die pflanzliche Alternative achten sollte:

 

Empfehlungen im Bereich Vegan Beauty

Für Verbraucher*innen, die nach hochwertigen veganen Beauty-Produkten suchen, gibt es eine breite Palette von Marken zur Auswahl. Im nächsten Absatz möchten wir einige Marken aus der Redaktion mit euch teilen, die wir ausgiebig getestet haben und guten Gewissens weiterempfehlen können:

Lavera, eine Marke, die in vielen DM-Märkten erhältlich ist, hat eine beeindruckende Auswahl an veganen Kosmetik- und Hautpflegeprodukten.

Eine aufstrebende Marke, die in letzter Zeit viel Aufmerksamkeit erregt hat, ist gitti beauty. Sie bietet eine breite Palette an veganen Nagellacken und Nagelpflegeprodukten, die nicht nur umweltfreundlich, sondern auch im Trend liegen.

Annemarie Börlind ist eine renommierte Marke, die sich seit Jahren auf natürliche und vegane Hautpflege spezialisiert hat. Ihre Produkte sind nicht nur tierversuchsfrei, sondern auch von höchster Qualität.

Auch Niche Beauty Lab, eine aufstrebende Marke, die sich auf die Entwicklung hochwertiger veganer Hautpflegeprodukte spezialisiert hat, empfehlen wir gerne weiter. Ihre Produkte sind vor allem bekannt für ihre fortschrittlichen Formeln und die vergleichsweise erschwinglichen Preise – selbst bei Produkten mit teuren Inhaltsstoffen.

Es ist auch erwähnenswert, dass herkömmliche Kosmetikmarken wie z.B. Catrice und Essence vermehrt den Fokus auf die Integration von veganen Produkten in ihr Sortiment legen, um den steigenden Verbraucher*innenwünschen nachzukommen. Eine konkrete Produktempfehlung aus dem Bereich vegane Kosmetik teilen wir außerdem in unserem nächsten Newsletter mit euch – zur Anmeldung geht es hier.

Ein weiterer Indikator für die wachsende Bedeutung von veganer Kosmetik ist der jährlich verliehene PETA Vegan Beauty Award, dessen Gewinner*innen kürzlich für das Jahr 2023 bekannt gegeben wurde. Dieser Award würdigt die Anstrengungen und Innovationen von Marken, die sich für Tierversuchsfreiheit und die Verwendung von veganen Inhaltsstoffen in ihren Produkten einsetzen.

In einer Welt, in der unser Handeln immer mehr Einfluss auf die Umwelt und das Tierwohl hat, können wir durch bewusste Kaufentscheidungen in der Kosmetikbranche einen positiven Beitrag leisten. Wir hoffen, dass dieser Leitfaden euch bei euren Entscheidungen für vegane Kosmetik unterstützt und euch dabei hilft, eure Routine mit gutem Gewissen zu gestalten.

1. Violett & Grün

Violette und grüne Lebensmittel sind eine der potentesten Lebensmittelgruppen, die unser Planet zu bieten hat. Ich halte mich deshalb gerne an die Regel: morgens violett, abends grün.

Violette Lebensmittel sind in der Regel reich an Polyphenolen. Polyphenole schützen deine Zellen, stärken dein Immunsystem und wirken sich sogar sehr positiv auf deine Darmbakterien aus. Deshalb esse ich sie meistens täglich, und das in großen Mengen. Zu „violett“ zählt dabei alles, was eine rot/violett/schwarze Farbe hat: Also zum Beispiel dunkle Schokolade, Trauben, rote Zwiebeln, Beeren (insbesondere die dunklen) und sogar Leinsamen.

Grüne Lebensmittel hingegen sind reich an Chlorophyll, einer der gesundheitsförderndsten Pflanzenstoffe, die unser Planet zu bieten hat. Besonders pulverisierter Grüntee, also Matcha, ist reich an Chlorophyll. Aber auch Spinat, Grünkohl und alle anderen grünen Blattgemüse, die du kennst, reihen sich hier ein. Um das Chlorophyll auch gut aufzunehmen, solltest du grüne Lebensmittel entweder sehr gründlich kauen – oder aber du mixt sie in einen Smoothie, dann ist die Aufnahme für den Körper sehr leicht.

2. Leinsamen, Leinsamen und Leinsamen.

Leinsamen sind eins der unscheinbarsten und gesündesten Lebensmittel, die du praktisch zu jeder Mahlzeit hinzufügen kannst.

Neben den bereits erwähnten Polyphenolen enthalten sie Lignane. Diesen wird nachgesagt, Krebszellen zu ärgern. Außerdem liefern sie lösliche Ballaststoffe und sogar reichlich Protein.
Die löslichen Ballaststoffe in den Leinsamen sind besonders wertvoll. Wieso? Es ist so, dass lösliche Ballaststoffe deinen Darmbakterien als Nahrung dienen.

Was viele nicht wissen, ist, dass unsere Darmbakterien eigentlich nicht zu unserem Körper gehören. Genau wie unsere Mitochondrien – die Kraftwerke der Zellen – haben auch Darmbakterien eine eigene DNA. Das bedeutet, dass sich Darmbakterien nicht von unserer normalen Nahrung ernähren, sondern das essen (bzw. fermentieren), was übrigbleibt. Dazu zählen neben resistenter Stärke aus z.B. abgekühlten Kartoffeln oder Overnight Oats die löslichen Ballaststoffe aus den Leinsamen.

Zudem enthalten Leinsamen eine beachtliche Menge ALA Omega 3 Fettsäuren. Um an diese heranzukommen, solltest du die Leinsamen jedoch vor dem Verzehr schroten oder mahlen. Leinsamen sind also ein richtig tolles 100-werden-Food!

3. Ganze Lebensmittel

Die eine Variable, die alle „100 werden Völker“ gemeinsamen haben, ist der Verzehr von ganzen, naturbelassenen Lebensmitteln.

Egal ob die Hundza aus Pakistan, die Bergvölker Bulgariens oder die Okinawa Japaner: Alle ernähren sich von ganzen, naturbelassen Lebensmitteln. Deshalb empfehle ich dir, noch vor deiner Ernährungsform, darauf zu achten, Lebensmittel zu konsumieren, die theoretisch keine Zutatenliste benötigen. Erbsen brauchen keine Zutatenliste, der Erbsenburger schon. Haferflocken brauchen keine Zutatenliste, das Fertigmüsli schon – und auch Beeren brauchen keine Zutatenliste, die Beerenmarmelade jedoch schon.

Wieso ist das so? Ganz einfach. Natürliche Lebensmittel lösen im Körper natürliche Reaktionen aus. Hohe Entzündungswerte, ein ungünstiges Cholesterin-Verhältnis sowie zu hohe Blutzuckerwerte kommen nicht von der Banane, der Nuss oder dem Roggen-Korn, sondern von bereits produzierten Fertigprodukten. Die meisten Produkte im Supermarkt wurden für Profit entwickelt – nicht für unsere Gesundheit. Die Natur hingegen ist anders als die Lebensmittelindustrie: Sie entwickelt Produkte für unsere Gesundheit, nicht ihren Profit.

Bedienst du dich also überwiegend an ganzen natürlichen Lebensmitteln, hast du die ziemlich besten Chancen gesund alt zu werden. Hoffentlich sogar 100!

Dein Luke

Über den Autor:

Luke Jaque-Rodney wurde bekannt über die sozialen Medien, wo er seinen Follower*innen einfache und praktische Rezepte für den Alltag präsentiert, die auf kompromisslosem Kochen mit ganzen Lebensmitteln aus der Natur basieren. Dabei vermittelt er nicht nur ein theoretisches Verständnis, sondern setzt dieses auch praktisch in seinen Gerichten um. In seinem Buch „100 werden – gesünder, jünger und leistungsfähiger“ kombiniert er seine 9-jährige Kocherfahrung mit seinen Erkenntnissen aus der Gesundheitsforschung sowie seinen Reisen in ferne Länder wie Japan, Israel und Taiwan.

Die hier dargestellten Inhalte dienen ausschließlich der neutralen Information und der allgemeinen Weiterbildung. Sie ersetzen keinesfalls die fachliche Beratung durch einen Arzt oder Apotheker und dürfen nicht als Grundlage zur eigenständigen Diagnose und Beginn, Änderung oder Beendigung einer Behandlung von Krankheiten verwendet werden.

Linda Blankenmeyer

Die deutsche Bodybuilderin Linda Blankenmeyer ist ein Paradebeispiel dafür, wie eine pflanzliche Ernährung den Weg zum Erfolg im Bodybuilding ebnen kann. Mit beeindruckender Muskelmasse und Definition hat sie die Welt des Kraftsports erobert. Doch das Besondere an Linda ist nicht nur ihre beeindruckende körperliche Präsenz, sondern auch ihre konsequente vegane Lebensweise. Sie vertraut darauf, dass eine ausgewogene pflanzliche Ernährung ihren Körper mit allem versorgt, was er für den Muskelaufbau und die Regeneration benötigt. Der Gewinn der internationalen Deutschen Meisterschaft 2022 in der Klasse „Fitness Figur 2“ war ihr bisher größter Erfolg.

Lewis Hamilton

Lewis Hamilton, einer der erfolgreichsten Formel-1-Piloten, lebt seit 2018 vegan und nutzt seine Social-Media-Präsenz aktiv, um auf Tierrechtsfragen und Umweltschutz aufmerksam zu machen. Er betrachtet die vegane Lebensweise als kontinuierlichen Bildungsweg und setzt sich stets für Veränderungen ein. Zudem hat er die vegane Burgerkette „Neat Burger“ mitbegründet, die pflanzliche Burger und nachhaltige Lebensmittel anbietet, und somit die Möglichkeiten für Menschen erweitert, köstliche vegane Mahlzeiten zu genießen und zum Umweltschutz beizutragen.

Valeska Schneider

Die deutsche Profi-Surferin Valeska Schneider hat nicht nur die Wellen erobert, sondern auch eine bemerkenswerte Verbindung zum Veganismus geschaffen. Ihre Reise im Surfsport begann erst nach dem Abitur, aber ihre außergewöhnlichen Fähigkeiten haben sie so weit gebracht, dass sie heute stolzes Mitglied des deutschen Nationalteams ist und von Sponsoren unterstützt wird. Valeska Schneider nutzt ihre Bekanntheit auch, um die Vorteile der veganen Lebensweise zu betonen. In der Dokumentation „V like Victory“, die sich dem Thema Veganismus im Sport widmet, gewährt sie faszinierende Einblicke in ihre eigene Reise und teilt wertvolle Ratschläge für angehende Sportlerinnen und Sportler, die die Kombination von Höchstleistung und Veganismus anstreben.

Novak Djokovic

Novak Djokovic, einer der herausragendsten Tennisspieler unserer Zeit, hat nicht nur auf dem Tennisplatz, sondern auch mit seiner Ernährung für Aufsehen gesorgt. Der serbische Tennis-Champion hat sich für eine pflanzenbasierte Lebensweise entschieden und beweist, dass diese Ernährungsstil nicht nur gesund, sondern auch für seine sportliche Leistungsfähigkeit förderlich ist. Djokovic betont immer wieder die Vorteile einer pflanzlichen Ernährung für seine Ausdauer, Energie und Regeneration.
Neben seiner veganen Lebensweise setzt sich Djokovic auch für umweltfreundliche Initiativen ein. Eines seiner jüngsten Engagements ist seine Investition in das Unternehmen Waterdrop, das nachhaltige Trinklösungen anbietet. Diese Investition unterstreicht Djokovics Bemühungen, die Umweltbelastung zu reduzieren und auf umweltfreundliche Alternativen aufmerksam zu machen.

Venus Williams

Neben Novak Djokovic ernährt sich auch die berühmte Tennisspielerin Venus Williams vegan. Sie hat nach ihrer Diagnose mit Sjögren-Syndrom, einer belastenden Autoimmunerkrankung, auf Anraten ihres Arztes eine vegane Ernährung angenommen. Sie entschied sich sogar für eine rohe vegane Ernährung, um ihre Gesundheit zu unterstützen, was auch von ihrer Schwester Serena unterstützt wurde. Williams betont die Bedeutung einer Ernährung, die den Körper optimal versorgt. Darüber hinaus gründete sie ihr eigenes Start-up namens „Happy Viking“, das sich auf pflanzliche Proteinshakes und Nahrungsergänzungsmittel konzentriert. Sie ermutigt Menschen, Freude am Essen zu finden und betont, wie wichtig dies für die Lebensqualität ist.

Dirk Nowitzki

Dirk Nowitzki, die Basketball-Ikone und ehemalige Spielerlegende der Dallas Mavericks, hat sich in seiner aktiven Karriere für eine vegane Ernährung entschieden. Diese bemerkenswerte Umstellung erfolgte aus Gründen der Gesundheit und des Wohlbefindens. Nowitzki, der für seine herausragende Fitness und Langlebigkeit auf dem Spielfeld bekannt ist, hat die Vorteile einer pflanzlichen Ernährung erkannt und betont, wie sie ihm hilft, seine Gesundheit zu erhalten und sein Energielevel aufrechtzuerhalten.

Die genannten Athleten zeigen eindrucksvoll, dass sportliche Spitzenleistungen und eine vegane Lebensweise sich keineswegs ausschließen. Sie haben nicht nur ihre körperliche Fitness und Gesundheit durch ihre Entscheidung für pflanzliche Ernährung gesteigert, sondern setzen auch ein starkes Zeichen dafür, dass der Veganismus im Spitzensport einen festen Platz verdient. Die Vorurteile und Klischees über eine mögliche Mangelernährung oder Leistungseinbußen aufgrund einer veganen Ernährung werden von diesen Sportikonen eindrucksvoll widerlegt. Stattdessen zeigen sie, dass eine bewusste, pflanzliche Ernährung sowohl die Leistung als auch die Gesundheit fördern kann.

In diesem Artikel werfen wir einen Blick auf das vegane Angebot des Oktoberfests 2023 und geben Tipps für ein rundum veganes Erlebnis. Übrigens ist dieser Artikel in Zusammenarbeit mit dem Team von VeggieWiesn entstanden, wofür wir uns herzlich bedanken möchten.

Kulinarische Highlights für Veganer und Veganerinnen

Das Oktoberfest 2023 bietet eine Vielfalt an veganen kulinarischen Genüssen. Von herzhaften Brezn über Bauernsemmel mit Sonnenblumenhack und pflanzlichen Weißwürsten bis hin zu vegane Baumstriezel – es gibt eine breite Palette von veganen Optionen, die selbst die anspruchsvollsten Geschmacksknospen zufriedenstellen.

Ein Highlight in diesem Jahr ist der „Altbayerische Spezialitäten“-Stand. Besonders empfehlenswert sind hier Alpen- und Bayernburger sowie der vegane Leberkas. Und auch für ein glutenfreies Angebot ist hier gesorgt.

Nicht entgehen lassen sollten sich Veganer*innen allerdings auch das vegane Angebot im Herzkasperlzelt auf der Oiden Wiesn.  Mit zehn verschiedenen herzhaften und süßen pflanzlichen Gerichten hat man hier wirklich die Qual der Wahl. Ein echter Geheimtipp!

Vegane Trachtenmode für ein authentisches Erlebnis

Die traditionelle Tracht, die das Oktoberfest charakterisiert, scheint auf den ersten Blick untrennbar mit tierischen Produkten verbunden zu sein. Leder wird zur Herstellung von Hosen und Schuhen verwendet, Hirschhornknöpfe zieren den Trachtenjanker, und Gamsbärte schmücken die Hüte.

Doch die vegane Trachtenmode erobert zunehmend den Markt. Mittlerweile bieten zahlreiche Hersteller vegane Alternativen an. Von veganen Lederhosen bis hin zu Jacken aus reinem Baumwollstoff ist eine breite Palette von Kleidungsstücken verfügbar. Selbst vegane Haferlschuhe und Trachtenschuhe, die tierfreundliche Materialien verwenden, sind mittlerweile auf dem Markt erhältlich. Hier ist eine kurze Übersicht darüber, was ihr beim Kauf beachten solltet:

 

Weitere Tipps für ein veganes Oktoberfest-Erlebnis

Abschließend noch ein paar Tipps für ein rundum veganes Oktoberfest-Erlebnis:

Wir bedanken uns nochmal herzlich beim Team von VeggieWiesn für die Zusammenarbeit! Auf deren Website und Instagram-Kanal findet ihr tolle News rund um pflanzenbasierte Spezialitäten.

Die gute Nachricht zuerst: Mittlerweile wird durchweg in allen Bundesliga-Stadien mindestens ein veganer Snack angeboten, wie etwa vegane Wurst, Pommes oder Brezeln. Was zusätzlich in den Stadien zu finden ist, lest ihr hier:

1. FC Bayern/ Allianz Arena

Im Stadion gibt es eine Vielzahl veganer Optionen wie Curry Chunks, Chipotle Burger oder Falafel-Wraps.

2. Borussia Dortmund/ Signal Iduna Park

Unter den zahlreichen pflanzlichen Optionen, die den Fans zur Verfügung stehen, sind Chili sin Carne, Ćevapčići-Taschen, Cig-Köfte oder süßen Martinsbrezeln.

3. RB Leipzig / Red Bull Arena

Seit März 2022 ist Veganz offizieller Partner vom RB Leipzig – und das wirkt sich auch auf das vegane Angebot aus. Neben veganen Nuggets, veganen Würstchen oder einem veganem Schnitzelburger ist im Stadion sogar ein Veganz-Kiosk im Food Court zu finden.

4. SC Freiburg / Europa-Park Stadion

Hier erwartet die Fans unter anderem veganer Döner, Falafel-Bällchen und Chili sin Carne.

5. Bayer Leverkusen / BayArena

In diesem Stadion gibt es unter anderem Bulgursalat und Falafelbällchen, Green Oat Burger sowie Potato Dippers mit veganem Kräuterquark. Neu in der Saison 2023/24 ist ein Veggie-Corner im Nord-Osten der BayArena. Dort werden u.a. vegane Bratwürste, vegane Currywürste und No-Chicken Nuggets  verkauft.

6. Eintracht Frankfurt / Deutsche Bank Park 

In der letzten Saison gab es eine Kooperation mit dem Frankfurter Gastronomen Nir Rosenfeld, der mit einem veganen Foodtruck die Stadionbesucher versorgte. Dieses Jahr findet man an den Kiosken vegane Wurst sowie vegane Brezeln.

7. VfL Wolfsburg / Volkswagen Arena

In der Volkswagen Arena stehen den Fans während des Spiels verschiedene vegane Optionen zur Verfügung, darunter vegane Bratwurst, Gemüsebratlinge und Salat-Boxen. Zusätzlich wird Haferdrink als pflanzliche Getränkealternative für Heißgetränke angeboten.

8. FSV Mainz/ MEWA Arena

Das Mainzer Stadion bietet laut ihrer eigenen Webseite spezielle vegane Angebote, wie beispielsweise vegane Eissorten von N’Eis, frische Salate wie Couscous-Salat, Pasta Salat, Mais-Chili-Taler, Falafel mit Kräuterdip oder Karotten-Ingwer-Suppe an.

9. Borussia Mönchengladbach / Borussia Park

Neben verschiedenen pflanzenbasierten Snacks wurden in der letzten Saison vegane Nuggets eingeführt.

10. FC Köln / RheinEnergieSTADION

Dank hausgemachtem Reibekuchen mit Apfelmus und veganer Bratwurst steigert das Kölner Stadion sein veganes Angebot in der letzten Saison.

11. TSG 1899 Hoffenheim / Prezero Arena

Während der Spiele in der PreZero-Arena haben die Fans die Möglichkeit, vegane Arenawurst und Pommes zu genießen.

12. SV Werder Bremen/ wohninvest Westerstadion

Das Bremer Stadion kann dank Falafel mit Hummus und Nachos mit Salsa-Dip auch bei veganen Stadionbesuchern punkten.

13. VFL Bochum / Vonovia Ruhrstadion

Hier werden vegane Brat- und Currywurst sowie Brezel und Pommes serviert.

14. VfB Stuttgart / Mercedes-Benz-Arena

In der Mercedes-Benz Arena kann man bei Chili sin Carne, veganer Currywurst und veganer Bratwurst die Mannschaft unterstützen.

15. Stadion an der Alten Försterei / Union Berlin

Bei Union Berlin ist neben veganen Brezeln auch ein veganes gefülltes Fladenbrot in dieser Saison erhältlich.

16. SV Darmstadt / Merck-Stadion

Als Aufsteiger aus der zweiten Bundesliga ist der Verein auch kulinarisch ein Gewinn für die Bundesliga. Neben veganen Würsten gibt es auch Ofenkartoffel mit veganem Quark.

17. Voith-Arena /1. FC Heidenheim

Beim zweiten Aufsteiger können sich Fans neben diversen veganen Snacks auch auf veganes Knusperschnitzel im Brötchen freuen

Leider konnten wir bei der Recherche für diesen Artikel keine Informationen zum veganen Angebot im des FC Augsburg finden. Dennoch möchten wir uns bei unseren LeserInnen bedanken, da wir dank zahlreichen Einsendungen aus unserer Community den Artikel vervollständigen konnten.

Abschließend möchten wir hervorheben, dass das vegane Angebot in den Stadien der deutschen Bundesliga zunehmend an Bedeutung gewinnt! Die hier aufgeführten Informationen bieten einen Einblick in die vielfältigen pflanzlichen Optionen, die den Fans zur Verfügung stehen.

Dennoch möchten wir auch kurz darauf hinweisen, dass alle genannten Angaben ohne Gewähr sind, da sich das kulinarische Angebot in den Stadien fortlaufend verändert. Die Tatsache, dass einige Profifußballspieler bereits auf eine pflanzliche Ernährung setzen, trägt außerdem sicherlich dazu bei, dass das Angebot an veganen Speisen in Zukunft weiterwachsen wird!

Für alle, die den veganen Lifestyle erkunden oder bereits leben, haben wir fünf herausragende Podcast-Empfehlungen zusammengestellt, die eine Fülle von Einsichten, Tipps und Unterhaltung rund um eine pflanzlich-basierte Lebensweise bieten. Von renommierten Expertinnen und Experten bis hin zu leidenschaftlichen Alltagsaktivistinnen und -aktivisten – diese Podcasts decken ein breites Spektrum ab und bringen frischen Wind in die Debatte.

The Plantly Compassion

„The Plantly Compassion“ ist der Feel Good Podcast für ein gesundes und achtsames Leben. Die Freundinnen Lena und Ronja bringen authentisch die Themen näher, die ihnen selbst nah am Herzen liegen. Dabei spielen Veganismus, persönliche Weiterentwicklung und ein glückliches Leben eine große Rolle. Egalb ob gesellschaftskritischer Realtalk, vegane Inspiration oder lockerer Chitchat – Spaß und Humor kommen in diesem Podcast nicht zu kurz. Neue Folgen gibt es jeden zweiten Sonntag auf Spotify, Soundcloud und iTunes.

Ernährungswissen mit Niko Rittenau

In diesem Podcast spricht Benjamin Ploberger (Unternehmer) mit Niko Rittenau (Ernährungswissenschaftler) über gesunde, nachhaltige und ethische Ernährungskonzepte. Sie bedienen sich dabei der aktuellen wissenschaftlichen Datenlage und setzen die neuesten Erkenntnisse in praxisrelevante Empfehlungen und Tipps um. Differenziert, evidenzbasiert, undogmatisch: »Ernährungswissen mit Niko Rittenau« ist der Podcast für Ernährungswissenschaft, der Ernährungswissen schafft. Neue Folgen erscheinen wöchentlich überall dort, wo es Podcasts gibt.

VEGAN GESUND MIT GRUND

Juju und Fabis Vision ist eine Welt, in der Menschen achtsam mit sich selbst und den Ressourcen unseres Planeten umgehen. Der vegane Lebensstil geht für sie weit über die Ernährung hinaus und ist ein Teil der Lösung der großen Probleme unserer Zeit – und genau darum dreht sich auch der Podcast. Juju und Fabi sind ein vegan lebendes Paar mit zwei Kindern, die ebenfalls vegan leben. In ihrem wöchentlich erscheinenden Podcast dreht sich alles um die Themen Tier-, Umweltschutz und Gesundheit, aber auch Achtsamkeit und Bewusstsein. Zudem erwarten dich regelmäßig interessante Interviewpartner*innen.

VEGAN ABER RICHTIG

Das Thema? VEGAN! In diesem Podcast erhältst du alle Infos rund ums Thema vegane Ernährung, aber auch Themen wie der Umgang mit einem nicht veganen Umfeld wird werden in den Fokus gestellt. In mittlerweile über 200 Folgen beleuchtet Axel Schura die verschiedenen Aspekte des Veganismus. Inspirierende Interviews mit vegan lebenden Interviewgästen enthält der Podcast ebenfalls. Neue Folgen erscheinen wöchentlich.

Wieso, weshalb, vegan? Der Podcast von Gordon Prox mit Lidl

Zu teuer, zu anstrengend, zu was auch immer: Das denken viele Menschen immer noch beim Thema “vegan sein”. Wieso, weshalb, vegan – Der Podcast von Gordon Prox mit Lidl macht Schluss mit Klischees über pflanzliche Ernährung. Egal ob Freitags-Veggie, Flexitarier:in oder Full-Time Vegan – für jede Lebensweise liefert Gordon zusammen mit spannenden Interviewgästen Tipps für den Einstieg, Life-Hacks, neue Lieblingsrezepte und Ernährungswissen. Der Podcast umfasst mittlerweile sieben Staffeln und ist seit der siebten Staffel auch im Video-Format erhältlich. Neue Folgen erscheinen jeden Freitag.

Niko und sein Team haben den Wunsch, VeganNews weiter auszubauen, um langfristig etwas zu verändern. Aufgrund anderer Projekte des Gründers, wie seiner Doktorarbeit, einem neuen Buch und seinem Engagement bei Watson Nutrition & Foodist, fehlt aktuell die Zeit, um allen Aufgaben gerecht zu werden. Vor allem aber liegt Niko am Herzen, dass die Plattform von den passenden Menschen mit Know-how und Leidenschaft weitergeführt wird. An dieser Stelle kommen Sebastian Copien und Matthias Kraupe ins Spiel. Beide sind auf unterschiedliche Weise Profis in den Themen Veganismus, Nachhaltigkeit und Ernährung.

Sebastian Copien: „Meine persönliche Vision – den Leuten vegane Ernährung schmackhaft zu machen – kann ich durch VeganNews noch stärker vorantreiben. Wir wollen die Menschen mit genauen Kenntnissen und richtigen Fakten versorgen.“

Sebastian Copien hat bereits mehrere Bestseller-Bücher zusammen mit Niko Rittenau verfasst und kann mit seiner langjährigen Erfahrung als veganer Profi-Koch und Gründer der online Kochschule Vegan Masterclass mit umfangreichem Wissen unterstützen. Matthias Kraupe war über die letzten 10 Jahre im Marketing bei weltweit führenden Marken tätig und ist Gründer des Start-ups OMNIbars. Gemeinsam haben Sebastian und er den perfekten Snack für zwischendurch, den OMNIbar, entwickelt. Im Sommer 2023 übernehmen sie zusammen mit der CK Vegan GmbH das Magazin Vegan News.

Niko Rittenau: „Ich bin mir sicher, VeganNews ist auch weiterhin in den richtigen Händen, und ich hätte mir keine besseren Nachfolger vorstellen können. Durch das Konstrukt werde ich sicher weiterhin Input geben, um noch an ein paar Stellen zu unterstützen.“

Der Fokus im Jahr 2023 liegt darauf, die Werte von Niko in die tägliche Arbeit zu integrieren und seine Gedanken fortzuführen. Die große Vision für die nächsten Jahre ist es, mit VeganNews die Marke und Positionierung als führende Plattform im deutschsprachigen Raum weiter voranzutreiben und zu stärken. Mit diesem Vorhaben wird der veganen Community ein Mehrwert geboten, während gleichzeitig bewusst darauf abgezielt wird, auch Nicht-Veganer anzusprechen. Den Nachfolgern ist es zudem wichtig, das Verständnis und Akzeptanz für eine pflanzliche Lebensweise zu fördern und auszuweiten.

Matthias Kraupe: „Selbst, wenn sich ein Mensch z.B. „nur“ drei aus sieben Tagen vegan ernährt, ist das einer der größten Hebel, den wir im Bereich Nachhaltigkeit haben. Daher wollen wir alle Menschen ansprechen, die ein Bewusstsein für Nachhaltigkeit und Ernährung haben. Wir freuen uns auf die Herausforderung und haben mit einem hochqualifizierten, engagierten Team große Ziele.“

Jeder Tag, an dem sich ein Mensch vegan ernährt, ist ein Schritt in die richtige Richtung, um die Welt ein bisschen besser zu machen. Neben der rein digitalen Plattform ist die langfristige Idee, in Form von Experiences & Events, die Welt von VeganNews weiter auszubauen und im wahrsten Sinne des Wortes „erlebbar“ zu machen. Es bleibt spannend, welche aufregenden Veränderungen der erfrischende Wind für die Vegan-Szene mit sich bringen wird.