Fleischverzehr 2021 gesunken

Rekordtief: Fleischverzehr in Deutschland so niedrig wie seit 30 Jahren nicht mehr

Laut vorläufigen Angaben des Bundesinformationszentrums Landwirtschaft (BZL) sank der Pro-Kopf-Fleischverzehr 2021 im Vergleich zu 2020 auf 55 Kilogramm und damit auf ein neues Rekordtief seit Berechnung des Verzehrs 1989. Das BZL gibt als mögliche Gründe für den sinkenden Fleischverzehr die Tendenzen zu einer pflanzenbasierten Ernährung sowie den pandemiebedingten geringeren Außer-Haus-Verzehr in Gastronomie, in Kantinen oder auf Veranstaltungen an. 

Der abnehmende Verzehr wurde, wie bereits im Jahr zuvor, von einem Importrückgang von -6,8 Prozent von Fleisch, Fleischwaren und Konserven aus Schweinen, Rindern und Kälbern begleitet. Die Einfuhr von Geflügelfleisch blieb allerdings nahezu konstant. Außerdem wurden weniger lebende Tiere ex- und importiert: der Import aller Tierarten sank um fast ein Fünftel (19,6 Prozent), der Export verringerte sich um ein Prozent. Im Vergleich zu 2020 wurde 2,4 Prozent weniger Schweinefleisch und 1,6 Prozent weniger Rind-, Kalb- sowie Geflügelfleisch „produziert“.

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