Versteigerung von Elefanten in Namibia

Namibia versteigert 22 frei lebende Elefanten & erlaubt deren Ausfuhr an Safaripark in der Nähe von Dubai

Namibia ordnete den Fang von 35 wildlebenden Elefanten an um sie zu versteigern. Bei der jüngsten Versteigerung des Landes wurden 22 Elefanten an einen in Namibia ansässigen Wildtierzüchter für 10.000 Dollar verkauft, der diese wiederum an einen Safaripark in der Nähe von Dubai weiterverkaufte. Schon im Vorjahr hatte das namibische Umweltministerium 57 Elefanten an Privatkäufer versteigert, von denen laut der Tierschutzorganisation IFAW nur 15 im Land blieben.

Die Regierung argumentierte, dass sie die Zahl der Elefanten im Land reduzieren und zugleich mit dem Erlös Konflikte zwischen der Bevölkerung und den Elefanten abfedern wolle. Denn laut dem Welt-Magazin hätten die starken Trockenperioden der vergangenen Jahre zwischen Bevölkerung und Wildtieren einen immer stärkeren Wettlauf um Lebensraum ausgelöst. „Der Fang wilder Elefanten für lebenslange Gefangenschaft in Vergnügungsparks und Zoos ist nicht nur grausam, die Ausfuhr verstößt auch gegen internationale Artenschutzbestimmungen“, sagte Daniela Freyer von der Tierschutzorganisation Pro Wildlife.

Wild lebende afrikanische Elefanten sind eigentlich durch das Washingtoner Artenschutzabkommen (Cites) geschützt. Dessen Bestimmungen sehen für Namibia explizit vor, dass Elefanten nur in Artenschutzprojekte innerhalb Afrikas exportiert werden dürfen.

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