Gutachten der Vier Pfoten Stiftung

Neues Gutachten: Tierbestände müssten um 29 % verringert werden, um Tierschutzstandards zu erfüllen

Laut einem neuen Gutachten der Vier Pfoten Stiftung müssten in Deutschlands Ställen 29% weniger Tiere gehalten werden, um die Haltungsstandards der EU-Öko-Verordnung einzuhalten. Bei Einhaltung der im Koalitionsvertrag festgehaltenen Ziele sogar um 60%. Das Gutachten analysiert anhand verschiedener Modelle welche Stall- und Außenflächen für den Umbau hin zu einer „artgerechten“ landwirtschaftlichen Tierhaltung notwendig wären. Grundlage hierfür sind die Haltungsstandards der EU-Öko-Verordnung.

Bleibt es bei der aktuell genutzten Fläche, müssten die bestehenden Tierzahlen signifikant reduziert werden. Nur wenn die aktuell genutzten Flächen massiv vergrößert würden, könnten die bestehenden Tierzahlen erhalten bleiben. Gemessen am Status Quo wäre hierfür die sechsfache Fläche nötig. Eine viel wichtigere Frage, die sich unsere Gesellschaft allerdings stellen sollte ist, was uns das vermeintliche Recht gibt Tiere überhaupt zu Nahrungszwecken ausbeuten zu dürfen.

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