Im Rahmen der Veganuary-Kampagne hat der Vegankoch und Autor Alexander Flohr, bekannt durch seinen YouTube-Kanal Hier kocht Alex, seine eigene Burger-Kreation namens „Kebab Klaus“ als zeitlich begrenzte Aktion in alle Burger-Restaurants der Burger-Kette Peter Pane gebracht. Aufgrund der großen Beliebtheit bleibt der vegane Burger nun aber bis auf Weiteres permanent auf der Speisekarte von Peter Pane. Der Burger enthält Zitronen-Thymian-Sauce, Veg von Beef-Bratling, planted.kebab und Microgreens.
Das kalifornische Startup VitroLabs gab bekannt, dass im Rahmen ihres „Series A Fundings“ in Höhe von 46 Millionen Dollar u.a. auch der Schauspieler Leonardo DiCaprio in ihre Technologie zur Herstellung von zellbasiertem Leder investiert hat. Mit Hilfe derartiger Technologien kann bio-identes Leder ohne die negativen ökologischen Aspekte der herkömmlichen Lederproduktion hergestellt werden, wie der Schauspieler seinen Followern auf Twitter mitteilte.
Die Mittel der Serie A dienen der Beschleunigung der Kommerzialisierung sowie der Expansion des Wissenschafts-, des Produktions- und des Entwicklungsteams. Das 2016 gegründete Biotech-Unternehmen mit Sitz in Milpitas, Kalifornien entwickelt eine skalierbare Tissue-Engineering-Plattform für die effiziente und umweltfreundliche Herstellung von Leder aus Zellen. Bei dem Verfahren für zellbasiertes Leder werden einem Tier einmalig Zellen entnommen, die dann in einer nährstoffreichen Umgebung wachsen.
Durch ihre Kooperationen mit bekannten Köchen bringt Planted ihren veganen Fleischersatz weiterhin in die Sternegastronomie. Nach den Limited Editions mit Tim Raue und Sebastian Copien hat Planted nun zusammen mit dem Sternekoch Nenad Mlinarevic eine weitere Limited Edition namens „Pulled Miso“ herausgebracht. Außerdem hat er ein dazugehöriges Signature Dish entwickelt. Das „Pulled Miso“ ist über den Planted-Onlineshop und in ausgewählten Filialen von Coop in der Schweiz erhältlich. Nenad Mlinarevic serviert das vegane Planted-Fleisch außerdem bereits in seinem Sternerestaurant Neue Taverne in Zürich. „Ich kann mir meine Speisekarte nicht mehr ohne Planted vorstellen. Das Bento Signature Dish ist eines der Lieblingsgerichte meiner Gäste in der Neuen Taverne, mit der Limited Edition kann man es jetzt auch zu Hause geniessen – ein tolles Gericht zum teilen mit Freunden. En Guete!“
Hundetrainer-Profi und Bestsellerautor Martin Rütter fiel in der Vergangenheit oft durch seine Negativkommentare zu veganer Hundeernährung auf. In Folge 58 seines Tierisch menschlich-Podcasts revidierte er nun seine Meinung und sagte: „Vegane Ernährung von Hunden ist […] hoch spannend und [das Thema] sollte man nicht so töricht abtun, wie ich es früher getan habe“. Er resümiert: „[…] über vegane Hundeernährung habe ich Stuss geredet […]“. Er kann sich laut eigener Aussage auch vorstellen, zukünftig selbst an der Entwicklung und dem Vertrieb von veganem Hundefutter beteiligt zu sein und unterstreicht im Podcast die ethischen Probleme des Fleischverzehrs von s.g. Haustieren. Schon jetzt kann man erstklassiges veganes Hundefutter von unserem Partnershop Vegdog erwerben.
Rügenwalder Mühle gab bekannt, dass sie in 2021 erstmals mehr vegane und vegetarische Produkte als klassische Fleisch- und Wurstprodukte verkauft haben. Bereits in 2020 hat der Fleischprodukthersteller mehr Umsatz mit pflanzlichen Fleischalternativen als mit konventionellen Fleischprodukten gemacht. Im vergangenen Jahr folgten jedoch erst die höheren Stückzahlenverkäufe.
Die promovierte Philosophin und Autorin Friederike Schmitz merkte dazu an, dass trotz dieser guten Nachricht zu beachten ist, dass sich der Fleischabsatz des Unternehmens seit 2014 (dem Jahr, in dem sie in das Veggie-Geschäft eingestiegen sind), trotz des Mehrverkaufs an pflanzlichen Produkten nur um ca. 20% verringert hat. Zudem sei der Absatz an Tierleidprodukten seit 2013 sogar gestiegen, wenn man die vegetarischen Produkte zum Fleischabsatz hinzurechnet. Dies ist durchaus ein wichtiger Aspekt, da die Produktion von vegetarischen Produkten ebenfalls immenses Tierleid verursacht.
Nach einem Entwurf für des „Klimaschutz-Sofortprogramm 2022“ der Bundesregierung prüfe Bundeswirtschaftsminister Robert Habeck von den Grünen die Anpassung der Mehrwertsteuer bei Lebensmitteln anhand deren Umweltverträglichkeit. Dadurch solle eine „klimafreundliche Ernährung“ gefördert werden. Es gehe darum, die Verteilungswirkungen zu prüfen und auf soziale Ausgewogenheit zu achten. Dies könnte demnach eine erhöhte Mehrwertssteuer auf tierische Produkte bedeuten.
Das Umweltministerium will die Importe von Jagdtrophäen geschützter Tierarten nach Deutschland „möglichst insgesamt reduzieren“. „Im Einzelfall“ will das Ministerium den Import von Jagdtrophäen auch ganz verbieten, insbesondere dann, „wenn Zweifel an Nachhaltigkeit und Legalität der Jagd bestehen“. Doch die FDP bremst das Vorhaben. Der jagdpolitische Sprecher der FDP-Fraktion sagte dazu: „Jagd ist gelebter Natur- und Artenschutz. Jagdreisen stärken das Bewusstsein für gesunde Wildbestände in anderen Ländern – und bringen zudem mehr Wohlstand. Daher ist der Vorschlag eines Verbots oder einer Einschränkung der Trophäenjagd kontraproduktiv und wird nicht umgesetzt.“
Laut Ministerium existieren auf EU-Ebene bereits diverse Einfuhrverbote sowie strenge Einfuhrkontrollen für zwölf Tierarten. Nach vorläufigen Angaben des Bundesamts für Naturschutz gab es im vergangenen Jahr 471 Einfuhren von Jagdtrophäen geschützter Tierarten nach Deutschland. Häufige Herkunftsländer waren Namibia, Südafrika und Tansania.
Am 10. Mai erscheint der neue Dokumentarfilm The End of Medicine, produziert von dem veganen Schauspieler-Paar Joaquin Phoenix und Rooney Mara sowie dem Dokumentarfilmer und Regisseur Keegan Kuhn, der vor allem für die Co-Regie der Dokumentarfilme Cowspiracy und What the Health bekannt ist. Die Doku zeigt auf, wie der massenhafte Konsum und die Ausbeutung von Tieren die Entstehung existenzieller Gesundheitsbedrohungen wie Zoonosen und Antibiotikaresistenzen fördert. Der Film wird auf Apple TV und iTunes streambar sein.
Erst kürzlich wurde bekannt, dass Joaquin Phoenix die Filmrechte an dem von der PETA-Gründerin Ingrid Newkirk geschriebenen Buch Free the Animals erworben hat. Zudem ist Rooney Mara’s Schwester, Kate Mara, an der Produktion des neuen Dokumentarfilms The Smell of Money beteiligt, der von dem Kampf gegen die milliardenschwere Schweineindustrie der Amerikanerin Elsie Herring und ihrer Gemeinde in North Carolina handelt.
Seit April 2022 ist an der juristischen Fakultät der Universität Bremen eine Forschungsgruppe aktiv, die sich ausschließlich mit den Bereichen Tierrechte, Tierschutzrecht und dem Recht der Tierschützer und Tierschützerinnen befasst. Die Auseinandersetzung mit diesen Themen soll langfristig dazu beitragen, Tierausbeutung in der Ernährungs-, Bekleidungs– und Unterhaltungsindustrie sowie in Tierversuchen zu verhindern. Dabei erhält die Forschungsgruppe finanzielle und beratende Unterstützung der Tierschutzorganisation PETA. Ziel der Zusammenarbeit sind praktisch verwertbare Forschungsergebnisse zur schnellen Verbesserung der Tiere.
Ende April feierte der erste vegane Fußballclub der Welt, in dem sich alle Spieler rein pflanzlich ernähren – die Forest Green Rovers aus England – ihren Aufstieg in die dritte Liga. Für die Anfahrt zu dem Aufstiegsspiel wurde ein vollelektrischer Bus gemietet und die Spieler waren in Trainingsanzügen und Trikots aus Kaffeeresten und Recyclingmaterial gekleidet. „Ich habe noch nie einen Verein gesehen, in dem alle so in die gleiche Richtung ziehen wie wir“, sagt Innenverteidiger Dan Sweeney.
Seit 2015 ernährt sich das Team vegan, im Stadion wird alles von veganem Q Pie mit Quorn bis zu veganen Pizzen, Fajitas, Salaten und Süßkartoffelpommes angeboten. Im Jahr 2017 erhielt FGR das Vegan Trademark der Vegan Society. 2018 zeichneten die Vereinten Nationen die Rovers als ersten klimaneutralen Verein der Welt aus. In 2019 genehmigte der zuständige Bezirksrat den Bau des Eco Parks – ein Stadion des Vereins komplett aus Holz. Im vergangenen Jahr stimmte dem Bauvorhaben auch die English Football League zu. Auf dem Gelände des alten Stadions sollen umweltfreundlich gebaute, bezahlbare Wohnungen entstehen.
Ein israelisches Konsortium für kultiviertes Fleisch, einer Einrichtung der Regierung bestehend aus 14 Unternehmen – darunter Aleph Farms und SuperMeat, hat 18 Millionen Dollar von der israelischen Innovationsbehörde erhalten. Das Konsortium wird drei Jahre lang gemeinsam an der industriellen Forschung und Entwicklung arbeiten. Die neue Finanzierung soll dabei die Kosten für kultiviertes Fleisch senken und die Produktion steigern.
“Dies ist ein beispielloses staatliches Engagement für ein Konsortium für zelluläre Landwirtschaft und insbesondere für kultiviertes Fleisch, das Israel in die Lage versetzen wird, seine Führungsrolle in einem der wichtigsten Bereiche der Lebensmitteltechnologie zu behaupten”, sagte Shai Cohen, Chief Innovation Officer der Tnuva Group und Vorsitzender des Konsortiums.
Der vegane Läufer Robbie Balenger aus den USA lieferte sich einen Wettkampf mit einem Tesla. Der Läufer wollte damit zeigen, wie leistungsfähig vegane Athleten und Athletinnen sein können und Vorurteile beseitigen, indem er sich vornahm weiter zu laufen, als ein E-Auto mit vollgeladener Batterie fahren kann. Der Tesla startete in Austin, Texas und legte eine Distanz von 390 Kilometer zurück. Balenger lief dieselbe Strecke in 72 Stunden und übertraf das Auto letzendlich sogar in Bezug auf die Reichweite.
Am 02. Mai kam die vegane Flüssigei-Alternative PLANT B Egg aus Süßlupinenmehl von PLANT B auf den deutschen und österreichischen Markt. Angeboten wird das PLANT B Egg als 1 Liter Tetra-Pak (entspricht ca. 20 Eiern) über den Großhandelmarkt METRO und als 200 ml Tetra-Pak (entspricht ca. 4 Eiern) über den Lieferdienst Gorillas. In Österreich wird das Produkt über den Lebensmitteleinzelhandel Billa zu kaufen sein.
„Wir sind unheimlich stolz, dass wir bereits vor dem Verkaufsstart schon so ein tolles Feedback seitens der Food-Szene bekommen haben. Egal ob vom Küchenchef der Großkantine oder vom Bäcker für Backtiefkühlwaren – das PLANT B Egg lässt sich in vielen verschiedenen Gerichten vom Gemüse-Auflauf über Omelett-Varianten, in cremigen Saucen, aber auch in süßen Teig- und Backwaren sowie Tortenfüllungen einsetzen. Diese Vielfalt bei gleichzeitiger Funktionalität der Bindung ist ein Novum auf dem Markt für pflanzliche Ei-Alternativen. Unsere Patentanmeldung soll das noch einmal zusätzlich unterstreichen – und natürlich auch unsere Innovation sichern!”, sagte Thomas Starz, Gründer und Geschäftsführer von PLANT B, über die Flüssigei-Alternative, für die bereits ein Patent angemeldet wurde.
In Bad Tölz, eine Kurstadt in Oberbayern, findet seit 2008 jedes Jahr im Frühjahr (und manchmal auch im Herbst) der „Tölzer Veg“ statt. Vom 24. April bis 22. Mai können sich Interessierte der veganen Ernährung auf Kochevents, Informationsveranstaltungen und weitere Aktionen im gesamten Stadtgebiet freuen. Zudem erweitern verschiedene Restaurants und Cafés in dieser Zeit ihr Angebot mit veganen Gerichten. Die veganen Wochen sollen in vielerlei Hinsicht dazu einladen, Neues zu probieren und über den eigenen Tellerrand zu schauen.
Seit Beginn des Jahres verfolgt die Deutsche Bahn eine Nachhaltigkeitsstrategie für die Bordgastronomie: seit ersten Januar wird der Haferdrink Oatly Barista als erste pflanzliche Milchalternative angeboten und Anfang März hat das Unternehmen den veganen Sweet-Chili-Chicken-Wrap und ein Teriyaki-Chicken-Gericht in Kooperation mit dem Schweizer Foodtech Start-up Planted eingeführt. Damit sind seit diesem März mehr als 50 Prozent der angebotenen Speisen im Bordrestaurant vegetarisch oder vegan.
Nun erweitert die Deutsche Bahn ihr veganes Angebot in über 400 Bord-Restaurants der ICEs und ICs um veganes Apfel-Zimt Porridge von HAFERKATER. Das Berliner Unternehmen ist das erste und einzige Systemgastronomie-Konzept Deutschlands mit einem rein vegetarischen Angebot an Bahnhöfen und bietet mit seinem frisch zubereiteten Porridge eine abwechslungsreiche und gesunde Alternative zu belegten Brötchen und Co.
Die amerikanische Schauspielerin Kate Mara und der vegane Filmemacher David Lowery produzieren gemeinsam den neuen Dokumentarfilm The Smell of Money. Im Mittelpunkt der Doku stehen Elsie Herring und ihre Gemeinde in North Carolina, die sich mit der milliardenschweren Schweineindustrie anlegen, die seit Jahrzehnten tierische Abfälle auf ihre Häuser und ihr Land versprüht. „The Smell of Money“ beleuchtet die Auswirkungen der Schlachtabfälle auf die menschliche Gesundheit und die Umwelt, spricht über sogenannten Umweltrassismus, das Fehlverhalten von Unternehmen und globale Erwärmung. Der Film hatte seine internationale Premiere auf dem kanadischen Filmfestival Hot Docs am 30. April – wann er in Deutschland zu sehen sein wird, ist leider noch nicht bekannt.
Die aus der Serie House of Cards bekannte Schauspielerin lebt seit 9 Jahren vegan. Mara ernährte sich zunächst aus gesundheitlichen Gründen pflanzlich, doch begann sich vor einigen Jahren auch für Tierrechte einzusetzen. Die Schauspielerin reiste zusammen mit ihrer Schwester und veganen Schauspielkollegin Rooney Mara Liberia, um mit der Tierschutzorganisation Humane Society of the United States Geld für ein Schimpansenpflegeprogramm zu sammeln und das medizinische Team finanziell zu unterstützen.
Der vegane Schauspieler Steffen Groth hat einen neuen TV-Spot für die Veganstart-App der Tierschutzorganisation PETA veröffentlicht. „Wusstest du, dass neun von zehn Menschen dich gerne töten würden?“, fragt Groth den jungen Rinderbullen Tommy, als sie gemeinsam auf einer Wiese des Lebenshofs Lasst die Tiere leben liegen. „Sie denken, das sei deine Bestimmung. Und weil sie dich nicht kennen, denken sie, dass du weniger wert bist als ein Hund oder eine Katze. Als ob du keine Gefühle hättest!“.
Groth lebt bereits seit rund elf Jahren vegan. Bekannt ist der Schauspieler, Regisseur, Autor und Podcaster durch zahlreichen Rollen in Fernsehserien wie „Doctor‘s Diary“, „Traumschiff“, „SOKO“ oder Filmen wie „Alles auf Zucker“ und „Ein Freund von mir“.
Die Veganstart-App unterstützt 30 Tage lang täglich durch nützliche Tipps und Inspirationen dabei, alte Gewohnheiten einfach abzulegen und motiviert ins vegane Leben zu starten. Nutzer erhalten kostenlosen Zugriff auf Rezepte und den Kontakt zu einem Team aus veganen Expertinnen und Experten, die auf Fragen rund um den veganen Lebensstil eine Antwort haben.
Der Schauspieler und vegane Aktivist Joaquin Phoenix hat die Filmrechte an dem von der PETA-Gründerin Ingrid Newkirk geschriebenen Buch Free the Animals erworben. Das Buch erzählt die wahre Geschichte einer Polizistin in Maryland, die auf eine Gruppe von Aktivisten trifft, die Tiere aus Versuchslabors befreien, und sich ihrer Mission anschließt, das Tierleid zu beenden.
Phoenix entschied sich schon in jungen Jahren dazu vegan zu leben und nimmt regelmäßig an Aktivismusaktionen teil. Der Schauspieler nutzt auch seine Bekanntheit, um auf Tierausbeutung aufmerksam zu machen. Im Jahr 2020 erhielt der Schauspieler für seine Hauptrolle als Arthur Fleck in dem Film Joker einen Oscar und nutzte die Zeit seiner Dankesrede, um über Speziesismus zu sprechen und zur Empathie füreinander aufzurufen. Desweiteren setzte er sich dafür ein pflanzliche Menüs bei allen Preisverleihungen einzuführen.