In unserer neuesten Ausgabe von Plantbased Personalities sprechen wir mit Julian Hallet, dem visionären Gründer von Happy Ocean Foods. Gegründet mit der Mission, die Welt durch nachhaltige, pflanzliche Alternativen zu Fisch und Meeresfrüchten zu verändern, steht Happy Ocean Foods an der Spitze einer revolutionären Bewegung. Im Interview teilt Julian mit uns seine Inspirationen, Herausforderungen – und den Moment im Silicon Valley, der alles verändert hat.

Hi Julian, danke, dass du dir Zeit für uns genommen hast. Lass uns mit etwas Persönlichem starten: Verbringst du deine Freizeit lieber am Strand oder im Wasser?

Am liebsten bin ich im Wasser, vor allem beim Surfen. Am Strand wird es mir viel zu schnell langweilig 😊.

Wie wir wissen, bist du mittlerweile erfolgreicher Gründer von Happy Ocean Foods. Was wolltest du als Kind werden? Hat der Ozean damals schon eine Rolle in deinem Leben gespielt?

Ich habe mich schon immer gerne in der Natur und im Wasser aufgehalten, aber ich habe das nie mit einem Berufswunsch verbunden. Um ehrlich zu sein, hatte ich nie so etwas wie einen Berufswunsch, sondern war schon immer sehr vielseitig interessiert. Das kann ich jetzt als Unternehmer voll ausleben, weil jeder Tag anders ist und man sich den unterschiedlichsten Themen widmen kann.

Ihr revolutioniert gerade die vegane Szene mit authentischen Alternativen zu Fisch und Meeresfrüchten. Welche besonderen Momente oder Erfahrungen haben dich inspiriert, das Unternehmen zu gründen? Gab es einen bestimmten Aha-Moment?

Für mich persönlich hat eine Weltreise im Jahr 2019 alles verändert. Bei einem Besuch im Silicon Valley habe ich hautnah miterlebt, wie Technologie die Zukunft der Ernährung verändern wird. Gleichzeitig habe ich meine Advanced Diver Lizenz gemacht und viel über die Meere und die Zerbrechlichkeit der Ökosysteme unter Wasser gelernt.

Nachhaltigkeit ist ein großer Bestandteil eurer Philosophie. Wie lebst du persönlich nachhaltig im Alltag und wie integriert ihr Nachhaltigkeit bei euch im Unternehmen?

Nachhaltigkeit ist in unserem Geschäftsmodell inhärent, denn unsere Produkte schonen die erschöpften Fischbestände und setzen bis zu 70% weniger CO2 frei als Fischprodukte. Derzeit produzieren wir ausschließlich in Deutschland und der Schweiz und beziehen 90% unserer Rohstoffe aus Europa. Aber das ist für uns noch nicht alles, denn wir arbeiten kontinuierlich daran, unsere Lieferkette zu optimieren und noch regionaler zu gestalten.

Die vegane Bewegung entwickelt sich ständig weiter. Welche Trends und Entwicklungen findest du besonders spannend? Wie integriert ihr diese Trends bei Happy Ocean Foods?

Mich interessieren vor allem neue Technologien und innovative Inhaltsstoffe, die unsere Produkte noch besser machen. Mit besser meine ich besser in Geschmack und Nährwert und frei von unnötigen Zusatzstoffen. Das setzen wir in zwei neuen Forschungsprojekten um, in denen wir neue Verfahren entwickeln und funktionelle Zutaten wie Pilzmyzel und Algenöl integrieren. Darüber hinaus ist es unser Ziel, das Makronährstoffprofil des Produktes, das wir ersetzen, zu kopieren. Das ist uns mit unserem Happy Tyuna bereits gelungen, denn im Vergleich zum Thunfisch aus der Dose sind wir bei Proteinen, Kohlenhydraten, Fetten und Kalorien fast gleichauf.

Ihr seid noch ein junges Unternehmen. Was war bisher dein größtes Erfolgserlebnis und welche Momente waren besonders herausfordernd?

Mein größtes Erfolgserlebnis war sicherlich die erste Serienproduktion unserer Shrymps, da es anfangs fast unmöglich schien, die entwickelten Prototypen in einen skalierbaren Prozess zu überführen. Damit sind wir auch schon bei den Herausforderungen, denn jedes Produkt hat seine eigenen Hürden und es ist immer wieder frustrierend, wenn die Ergebnisse von Testproduktionen anders ausfallen als erwartet. Eines unserer größten „Fuck Ups“ hatten wir allerdings bei der Ausstrahlung von DHDL (*Die Höhle der Löwen, Anmerkung der Redaktion), denn kurz vorher gab es Probleme mit dem Transfer unserer Domain auf unseren neuen Webshop, sodass wir kurzfristig alles auf eine alternative Domain umstellen mussten, was sehr nervenaufreibend war.

Was ist dein Lieblingsprodukt bei Happy Ocean Foods und warum?

Ganz klar unser Happy Tyuna. Für mich als Sportler ist der Tyuna mit 23g Protein pro Dose eine echte Proteinbombe und super schnell zubereitet, da er ready to eat ist. Außerdem sind die Nährwerte top und die Zutatenliste ist mit 10 Zutaten sehr überschaubar.

Ein Blick in die Glaskugel: Wo siehst du Happy Ocean Foods in fünf Jahren?

In fünf Jahren sehe ich Happy Ocean Foods als Europas führende Marke für leckere und nährstoffreiche Alternativen zu Fisch und Meeresfrüchten. Wir haben mit der Marke und den Produkten in den letzten 4 Jahren einen guten Grundstein dafür gelegt und werden vor allem im nächsten Jahr stark darauf aufbauen können.

Zum Ende noch deine Empfehlung an unsere Community: Film, Musik, Restaurant oder Urlaubsziel – was hat dich in letzter Zeit begeistert?

Meine Empfehlung ist natürlich ein Restaurant, und zwar die Kette Kaspar Schmauser, die super leckere Bowls mit unserem Tyuna anbietet 😉

**Engagierter Journalismus braucht Finanzierung. Dieser Artikel ist in Zusammenarbeit mit Happy Ocean Foods entstanden.

Die Tierschutzorganisation „Cats Protection“ warnt davor, die durch Prominente wie Taylor Swift bekannte Katzenrasse zu kaufen, da diese Tiere „ihr Leben lang Schmerzen haben“.
Scottish Folds, bekannt für ihre runden Gesichter und gefalteten Ohren, leiden an einer genetischen Mutation, die Osteochondrodysplasie verursacht. Dies führt zu abnormalem Knochenwachstum, Arthritis und starken Schmerzen. Laut Cats Protection leiden alle Scottish Folds unter gesundheitlichen Problemen aufgrund ihrer Rasse. Da Katzen Schmerzen gut verbergen, ist es nicht immer offensichtlich, dass sie leiden.

Taylor Swift und Ed Sheeran besitzen beide Scottish Folds und posten regelmäßig Bilder ihrer Katzen auf Social Media. Dies könnte zur steigenden Beliebtheit der Rasse beigetragen haben, warnt die Organisation. Zusätzlich zu den ständigen Schmerzen und Knochenproblemen sind Scottish Folds anfällig für Ohrenkrankheiten, polyzystische Nierenerkrankung und Brachyzephalie, was Atemprobleme verursacht.

Experten haben bestätigt, dass diese gesundheitlichen Probleme ein Ergebnis der gezielten Zucht sind, die das Aussehen über das Wohl der Tiere stellt. Die genetischen Mutationen, die für das markante Aussehen der Scottish Folds verantwortlich sind, verursachen schwerwiegende körperliche Beschwerden. Cats Protection setzt sich dafür ein, Menschen über die gesundheitlichen Probleme der Scottish Folds aufzuklären und die Zucht dieser Rasse zu verbieten. Sie rufen dazu auf, stattdessen gesunde und weniger problematische Katzenrassen zu adoptieren und zu unterstützen.

Marley & Ich

„Marley & Ich“ ist eine herzerwärmende Komödie, die auf den Memoiren des Journalisten John Grogan basiert. Der Film erzählt die Geschichte von John und seiner Frau Jenny, die beschließen, einen Labrador-Welpen namens Marley zu adoptieren. Marley wächst zu einem ungezähmten, aber liebenswerten Hund heran, der das Leben seiner Besitzer auf den Kopf stellt. Trotz aller Herausforderungen bringt Marley unendliche Freude und bedingungslose Liebe in ihr Leben. Ein Muss für alle, die die Tiefe der Bindung zwischen Mensch und Hund erleben möchten.

Taschentuchfaktor: 5/5
Lachgarantie: 3/5
Rewatch-Gefahr: 4/5

Bob der Streuner

„Bob der Streuner“ basiert auf der wahren Geschichte des Straßenmusikers James Bowen, der sein Leben auf den Straßen Londons fristet. Eines Tages findet er einen verletzten Kater, den er Bob nennt. Die beiden werden unzertrennlich und Bob hilft James, sein Leben wieder in den Griff zu bekommen. Der Film zeigt eindrucksvoll, wie Tiere unser Leben verändern und uns Hoffnung und Liebe schenken können.

Taschentuchfaktor: 5/5
Lachgarantie: 3/5
Rewatch-Gefahr: 4/5

Mein Lehrer, der Krake

Dieser außergewöhnliche Dokumentarfilm folgt dem Filmemacher Craig Foster, der eine ungewöhnliche Freundschaft mit einem wilden Kraken im Kelpwald vor der Küste Südafrikas entwickelt. Über ein Jahr hinweg besucht er den Oktopus täglich und lernt dabei nicht nur viel über das faszinierende Leben dieses Meeresbewohners, sondern auch über sich selbst. „Mein Lehrer, der Krake“ ist ein visuell beeindruckender Film, der zeigt, wie tief die Verbindung zwischen Mensch und Tier sein kann.

Taschentuchfaktor: 3/5
Lachgarantie: 1/5
Rewatch-Gefahr: 5/5

Epic – Verborgenes Königreich

„Epic – Verborgenes Königreich“ ist ein animiertes Abenteuer, das in einer verborgenen Welt tief im Wald spielt. Die Geschichte folgt einem jungen Mädchen namens Mary Katherine, das sich plötzlich in einer geheimen Schlacht zwischen den Kräften des Guten und des Bösen wiederfindet. Unterstützt wird sie von einem charmanten Schneckenpaar, einer mutigen Kolibri-Kavallerie und anderen Waldbewohnern. Dieser Film ist nicht nur ein visuelles Spektakel, sondern betont auch die Bedeutung des Umweltschutzes und den respektvollen Umgang mit der Natur.

Taschentuchfaktor: 2/5
Lachgarantie: 3/5
Rewatch-Gefahr: 4/5

Bee Movie – Das Honigkomplott

In „Bee Movie – Das Honigkomplott“ geht es um die Biene Barry B. Benson, die gerade ihren Abschluss gemacht hat und feststellt, dass sie für den Rest ihres Lebens nur Honig produzieren soll. Auf der Suche nach etwas Größerem verlässt Barry den Bienenstock und freundet sich mit der Floristin Vanessa an. Gemeinsam kämpfen sie gegen die Ausbeutung der Bienen durch die Menschen. Dieser humorvolle Animationsfilm wirft auf unterhaltsame Weise wichtige Fragen über Umweltschutz und die Rolle der Bienen im Ökosystem auf.

Taschentuchfaktor: 1/5
Lachgarantie: 4/5
Rewatch-Gefahr: 5/5

Geheimtipp der Redaktion

Für alle, die sicherstellen möchten, dass in Filmen kein Tier leidet oder stirbt, empfehlen wir die Webseite DoesTheDogDie.com. Diese Seite bietet eine umfassende Datenbank, in der man nachsehen kann, ob in einem Film ein Tier verletzt wird oder stirbt. So bleiben bittere Tränen in Zukunft erspart und man kann unbeschwert den nächsten Filmabend planen.

***Engagierter Journalismus braucht Finanzierung. Wir bedanken uns bei Wholey. Dieser Artikel ist in Zusammenarbeit mit ihnen entstanden. Passend zu Bee Movie haben sie kürzlich die Happy Pops gelauncht, welche – ganz ohne Bienenarbeit – lecker nach Honig schmecken. Die Pops, deren Geschmack uns direkt an unsere Kindheit erinnern, findet ihr hier.

Warum Honig nicht vegan ist

Honig ist ein natürliches Produkt, das von Bienen erzeugt wird, indem sie Nektar sammeln, diesen in ihrem Körper verarbeiten und schließlich in ihren Waben speichern. Dieser Prozess ist nicht nur für das Überleben des Bienenvolks essenziell, sondern auch zentral für die Fortpflanzung von Pflanzen durch Bestäubung.

In der kommerziellen Honigherstellung werden Bienen gezüchtet, kontrolliert und oft auch manipuliert, um die Honigproduktion zu maximieren. Beispielsweise werden Königinnen gezüchtet und ihre Bewegungsfreiheit wird eingeschränkt, um die Schwarmbildung zu verhindern. Zudem wird Honig, der eigentlich als Nahrungsreserve für die Bienen dient, entnommen und durch minderwertigere Zuckerlösungen ersetzt, was das Wohlbefinden und die Gesundheit der Bienen beeinträchtigen kann.

Ökologisch betrachtet, führt die Massenhaltung von Bienen und die damit verbundene Monokultur von Nutzpflanzen zur Reduzierung der Biodiversität. Natürliche Ökosysteme und wilde Bestäuberarten werden durch die Praktiken der kommerziellen Imkerei oft verdrängt, was langfristig die Umwelt schädigt, und das ökologische Gleichgewicht stört.

6 natürliche Honigalternativen

Wer nach natürlichen Honigalternativen sucht, wird hier direkt fündig: Folgend möchten wir euch 6 natürliche Honigalternativen vorstellen, die zum Teil selbstgemacht oder gekauft werden können:  

Löwenzahnhonig

Löwenzahnhonig ist eine fantastische selbstgemachte Alternative zu Bienenhonig. Er wird aus den gelben Blüten des Löwenzahns hergestellt, die gesammelt, gewaschen und in Wasser gekocht werden. Nach dem Hinzufügen von Zucker und Zitronensäure wird die Mischung zu einer sirupartigen Konsistenz eingekocht.

Dattelsirup

Dattelsirup, auch bekannt als Dattelhonig, ist eine natürliche und nahrhafte Süßungsalternative, die aus konzentriertem Dattelsaft gewonnen wird. Dieser Sirup behält die reichen Nährstoffe der Datteln bei, einschließlich Eisen, Kalium und Ballaststoffe, und bietet eine karamellartige Süße. Tipp der Redaktion: Unser Partner Wholey verwendet in ihren Produkten ebenfalls überwiegend Dattelsirup und hat kürzlich die Happy Pops gelauncht, welche – ganz ohne Bienenarbeit – lecker nach Honig schmecken. Die Pops, deren Geschmack uns direkt an unsere Kindheit erinnern, findet ihr hier.

Ahornsirup

Eine beliebte und leicht zugängliche vegane Honigalternative ist Ahornsirup. Gewonnen aus dem Saft von Ahornbäumen, ist er auch reich an Antioxidantien und Mineralien und bietet eine gesunde Süße.

Agavendicksaft

Agavendicksaft wird aus dem Saft der Agavenpflanze gewonnen und ist besonders in der veganen Küche beliebt wegen seiner ähnlichen Konsistenz und Süße wie Honig. Er ist etwas süßer als Zucker und hat einen feinen, milden Geschmack.

Honigmelonen-Sirup

Eine kreative und köstliche selbstgemachte Option für den Sommer ist der Sirup aus Honigmelonen. Für die Zubereitung wird das Fruchtfleisch von reifen Honigmelonen püriert, mit einem Süßungsmittel wie Zucker oder Agavendicksaft gemischt und langsam zu einem dicken Sirup eingekocht. Der Sirup hat ein frisches, leichtes Aroma und eignet sich hervorragend für Sommerdesserts oder Cocktails.

Apfeldicksaft

Apfeldicksaft, auch bekannt als Apfelsirup, ist eine weniger bekannte, aber köstliche Alternative zu Honig. Er wird durch das Einkochen von Apfelsaft zu einer dickflüssigen Konsistenz hergestellt und bietet eine natürliche Süße mit einer dezenten Säure. Ideal für Rezepte, die eine nicht dominante Süße erfordern, wie zum Beispiel in Salatdressings oder Marinaden.

Unsere Geheimtipps: Wie man veganen Honig verwenden kann

Neben der klassischen Verwendung auf dem Brot oder in einem Rezept haben wir hier drei Geheimtipps gesammelt, wie ihr vegane Honigalternativen ebenfalls verwenden könnt. Viel Spaß beim Ausprobieren!

Feuchtigkeitsspendende Gesichtsmaske mit Agavendicksaft

Veganer Honig, speziell Agavendicksaft, eignet sich hervorragend für die Verwendung in selbstgemachten Gesichtsmasken. Seine feuchtigkeitsspendenden Eigenschaften helfen, die Haut weich und hydratisiert zu halten. Eine einfache Maske kann hergestellt werden, indem man 1 EL Agavendicksaft mit 2 EL fein gemahlenen Haferflocken, 1 EL Mandelmilch und einer halben reifen Banane mischt. Diese Mischung auf das Gesicht auftragen, etwa 15 Minuten einwirken lassen und dann mit warmem Wasser abwaschen.

Vegane Bienenstichtorte

Für eine vegane Version der klassischen Bienenstichtorte kann veganer Honig, wie zum Beispiel Agavendicksaft oder Apfeldicksaft, verwendet werden, um den süßen, karamellisierten Belag zu kreieren. Ein Rezept für eine vegane Bienenstichtorte findet ihr in unserer Rezeptdatenbank.

Erfrischender Eistee mit Löwenzahnhonig

Löwenzahnhonig kann eine köstliche und gesunde Süße zu hausgemachtem Eistee hinzufügen. Um diesen sommerlichen Durstlöscher zu machen, einfach den Lieblingstee kochen, abkühlen lassen und dann mit einer ausreichenden Menge Löwenzahnhonig süßen. Der Löwenzahnhonig fügt eine blumige Note hinzu, die den Geschmack des Tees ergänzt. Für einen zusätzlichen Frischekick ein paar Scheiben Zitrone und Eiswürfel hinzufügen.

***Engagierter Journalismus braucht Finanzierung. Wir bedanken uns bei Wholey. Dieser Artikel ist in Zusammenarbeit mit ihnen entstanden.

Was sind freie Radikale und Antioxidantien eigentlich?

Freie Radikale sind instabile Moleküle, die im Körper durch verschiedene Prozesse wie Stoffwechsel, Umweltbelastungen und UV-Strahlung entstehen können. Sie neigen dazu, andere Zellen zu schädigen, indem sie ihnen Elektronen entreißen, was zu oxidativem Stress führt. Dieser Prozess kann zu vorzeitiger Alterung, Entzündungen und verschiedenen Krankheiten beitragen. Antioxidantien sind natürliche Verbindungen, die nicht nur in bestimmten Lebensmitteln vorkommen, sondern auch in anderen Quellen zu finden sind. So zum Beispiel in Nahrungsergänzungsmitteln oder Hautpflegeprodukten. Antioxidantien tragen dazu bei, den Körper vor den schädlichen Auswirkungen freier Radikale zu schützen. Sie wirken, indem sie die freien Radikale neutralisieren und somit ihre schädlichen Auswirkungen auf Zellen und Gewebe reduzieren.  

Skinfood: Wie Ernährung die Haut beeinflusst

Die Ernährung spielt eine entscheidende Rolle für die Gesundheit und das Erscheinungsbild unserer Haut. Eine vegane Ernährung kann überwiegend positive Auswirkungen auf die Hautgesundheit haben, da sie häufig reich an hautfreundlichen Nahrungsmitteln ist. Der Begriff „Skinfood“ bezieht sich auf Lebensmittel, die nicht nur für den Körper, sondern auch für die Haut besonders wertvoll sind.

Eine Schlüsselkomponente von Skinfood sind Antioxidantien. Indem sie die Zellen vor oxidativem Stress bewahren, können Antioxidantien dazu beitragen, die Haut vor vorzeitiger Alterung zu schützen und ihr ein strahlendes Aussehen zu verleihen. Zu den natürlichen Antioxidantien gehören verschiedene Vitamine, Spurenelemente und sekundäre Pflanzenstoffe. Beispiele sind Vitamin C, Vitamin E, Beta-Carotin (eine Vorstufe von Vitamin A) oder Chlorophyll. Diese tragen dazu bei, die Haut von innen zu nähren und zu schützen.

Einige Beispiele für Antioxidantien Lebensmittel sind:

Beeren

Blaubeeren, Himbeeren, Erdbeeren und Brombeeren, aber auch Açai sind reich an Antioxidantien wie Vitamin C und Flavonoiden.

Dunkles Blattgemüse

Spinat, Grünkohl und Mangold sind hervorragende Quellen für Vitamin E, Vitamin C und Beta-Carotin.

Nüsse und Samen

Walnüsse, Mandeln, Chiasamen und Leinsamen enthalten eine Vielzahl von Antioxidantien sowie gesunde Fette, die für die Hautgesundheit wichtig sind.

Grüner Tee

Dieses beliebte Getränk ist reich an Polyphenolen, die starke antioxidative Eigenschaften haben und die Haut vor Schäden schützen können.

Rote Bete

ist reich an Beta-Carotin, einem Naturfarbstoff, der zu den Carotinoiden gehört. Im Körper kann Beta-Carotin zu Vitamin A umgewandelt werden. Diese Verbindung fungiert nicht nur als Antioxidans, das die Zellen vor den schädlichen Auswirkungen von UV-Strahlung schützt, sondern wirkt auch entzündungshemmend. Ähnlich wie Rote Bete sind auch Süßkartoffeln, Kürbisse, Karotten, Papayas und andere orange-gelb-rote Gemüse- und Obstsorten reich an Beta-Carotin.

Doch wie viele Antioxidantien sollte man pro Tag aufnehmen? Hier gibt es keine Angaben von der Deutschen Gesellschaft für Ernährung. Es gibt lediglich Empfehlungen für einzelne Vitamine und Mineralstoffe. Good News: Wer sich ausgewogen ernährt, sollte bestens versorgt sein.

3 Tipps zur Integration von Antioxidantien in den Alltag

1. Eat the Rainbow

Eine bunte Vielfalt an Obst und Gemüse zu essen, ist eine einfache Möglichkeit, eine Vielzahl von Antioxidantien aufzunehmen. Die „Eat the Rainbow“-Methode ist ein nützlicher Leitfaden, um sicherzustellen, dass man eine Vielzahl von Nährstoffen und Antioxidantien konsumiert. Unser Tipp, um dies bereits beim Frühstück umzusetzen:  Die Smoothie Bowls von Wholey. Sie sind einfach zuzubereiten und enthalten eine Fülle von Zutaten wie Beeren, dunklem Blattgemüse, Nüssen und Samen.

2. Stay hydrated: Frisch gepresste Säfte und Wasser mit Zitrusfrüchten

Ein weiterer einfacher Weg, um Antioxidantien in den Alltag zu integrieren, sind frisch gepresste Säfte. Durch das Entsaften von Obst und Gemüse enthalten eine hohe Konzentration an Antioxidantien in einer leicht verdaulichen Form. Eine weitere antioxidantreiche Alternative zu zuckerhaltigen Getränken ist ein einfaches Wasser mit einer Scheibe Zitrone, Limette oder Orange.

3. Smartes Snacken: Ein Stück Schokolade zum Nachtisch

Ein köstlicher und einfacher Weg, um Antioxidantien aufzunehmen, ist der Genuss von Bitterschokolade mit einem hohen Kakaoanteil. Bitterschokolade, insbesondere Sorten mit einem Kakaoanteil von mindestens 70% oder mehr, enthält eine beträchtliche Menge an Antioxidantien, insbesondere Flavanole.

***Engagierter Journalismus braucht Finanzierung. Wir bedanken uns bei Wholey. Dieser Artikel ist in Zusammenarbeit mit ihnen entstanden.

Die warmen Monate stehen vor der Tür und mit ihnen eine neue Zusammenarbeit: Coffee Fellows, Deutschlands größte Kaffeekette, hat sich mit dem Berliner Start-up Wholey zusammengetan, um das Angebot in seinen 247 Cafés um eine Reihe von erfrischenden Smoothies zu erweitern. Seit dem 1. April sind in allen Coffee Fellows Filialen drei neue Smoothie-Sorten erhältlich: Ginger Ninja, Kale Moss und Pretty Pitaya. Diese Produkte zeichnen sich durch ihren Verzicht auf Zuckerzusätze und künstliche Inhaltsstoffe aus, stattdessen setzen sie auf die natürliche Süße von Früchten.

Die Partnerschaft stellt für beide Unternehmen einen bedeutenden Schritt dar. Philipp Stahr, Co-Gründer und CEO von Wholey, teilt seine Begeisterung: „Für uns ist es ein Ritterschlag, dass Deutschlands größte Kaffeekette unsere Smoothies in ihr Sortiment aufnimmt. Dies ist unser größter Launch im Food Service.“ Wholey, bekannt für sein Engagement für nachhaltige und pflanzliche Ernährung, fügt mit seinen Produkten eine neue Dimension zum Frühstücksangebot hinzu, die auf Bio-Qualität, ohne raffinierten Zucker und unnötige Zusatzstoffe setzt.

Die ausgewählten Smoothie-Varianten bieten eine breite Palette an Geschmäckern: von der Schärfe des Ginger Ninja, der durch Ingwer und Kurkuma ergänzt wird, über den frischen Geschmack des Kale Moss mit Zutaten wie Grünkohl und Minze, bis hin zum fruchtig-süßen Pretty Pitaya. Diese Sorten spiegeln das Bestreben beider Marken wider, gesunde und ansprechende Produkte anzubieten.

Coffee Fellows, seit seiner Gründung 1999 stetig gewachsen, fügt mit dieser Kooperation seinem bereits vielfältigen Angebot an Kaffeespezialitäten und Snacks eine neue Dimension hinzu. Die Einführung der Smoothies passt zu dem Bestreben des Unternehmens, den Kunden eine größere Auswahl an gesunden Optionen zu bieten.

Die Zusammenarbeit zwischen Wholey und Coffee Fellows ist ein Beispiel für die wachsende Tendenz in der Gastronomiebranche, Partnerschaften einzugehen, die sowohl die Produktvielfalt als auch das Bewusstsein für gesunde Ernährung fördern.

Von Fish Spas und Schneckenschleimcreme über Schlangenmassage bis hin zu exotischen Gesichtsbehandlungen mit Lachs-Sperma – die Bandbreite der skurrilen Innovationen im Wellness-Sektor scheint keine Grenzen zu kennen. Diese Trends, die auf den ersten Blick faszinierend und für manche sogar verlockend wirken, werfen jedoch nicht nur aus ethischer Sicht eine Reihe von Fragen und Bedenken auf. In diesem Artikel nehmen wir drei der meistdiskutierten Wellnesstrends unter die Lupe und ordnen diese ein.

Puppy Yoga – Entspannung mit Kuschelfaktor?

Puppy Yoga, ein Trend, der Yoga-Übungen mit der Gesellschaft von Welpen kombiniert, sorgt gerade weltweit für Begeisterung. Die Vorteile scheinen auf den ersten Blick beidseitig: Menschen genießen die beruhigende Wirkung der Tiere, während die Welpen wertvolle Erfahrungen mit verschiedenen Menschen sammeln, was ihre Sozialisierung unterstützt.

Kritiker*innen bemängeln jedoch, dass derartige Praktiken die Gefahr bergen, Tiere als Unterhaltungsmittel zu missbrauchen, statt ihre Bedürfnisse und ihr Wohlbefinden zu achten. Ein aktuelles Beispiel für die Kritik ist das Verbot solcher Kurse in Stuttgart. Das dortige Veterinäramt berief sich vor allem auf den Schutz der Tiere, da ungefähr in der achten Lebenswoche eine erste Angstphase bei Welpen auftritt. Die Welpen können dadurch schreckhafter sein.

Fish Spas – Fußpflege der sonderbaren Art

Fish Spas bieten eine ungewöhnliche Form der Pediküre an, bei der kleine Fische, speziell die Garra Rufa oder Kangalfische, abgestorbene Hautzellen von den Füßen der Kunden entfernen. Die Garra Rufa Fische, die natürlicherweise in den Flussregionen des Nahen Ostens zu finden sind, knabbern an der Haut, ohne dabei Schmerzen zu verursachen oder die gesunde Haut zu beschädigen.

Trotz der Beliebtheit von Fish Spas gibt es erhebliche Bedenken. Die Haltung der Fische in überbevölkerten Becken führt zu Stress und kann Aggressionen unter den Fischen fördern. Die Wasserqualität in diesen geschlossenen Systemen kann schnell abnehmen, was die Gesundheit der Fische beeinträchtigt, und zu Krankheiten führen kann. Außerdem werden die Fische oft gehungert, um sicherzustellen, dass sie interessiert genug sind, um an der Haut der Kunden zu knabbern, was zu Mangelernährung und weiteren gesundheitlichen Problemen führen kann.

Außerdem ist es wichtig hervorzuheben, dass bei diesem Trend auch erhebliche Gesundheitsrisiken für den Menschen bestehen. Das Risiko der Übertragung von Infektionen ist vorhanden, da das Wasser zwischen den Sitzungen möglicherweise nicht ausreichend desinfiziert wird, um alle Bakterien und Viren zu entfernen. Dieses Risiko wird durch offene Wunden oder Schnitte an den Füßen noch erhöht. Zudem kann die ständige Exposition der Fische gegenüber menschlicher Haut und potenziell schädlichen Chemikalien ihr Immunsystem schwächen und sie anfälliger für Krankheiten machen.

Lachssperma Facials – Einer der neuesten Wellnesstrends

In der Welt der Schönheitsbehandlungen, wo stets nach der nächsten bahnbrechenden Methode gesucht wird, haben Lachssperma Facials jüngst für Aufsehen gesorgt. Trotz ihres eindeutigen Gruselfaktors sind sie ein Beispiel für die bisweilen absurden Maßnahmen, die die Industrie ergreift, um innovative Wege zur Hautverjüngung zu finden. Diese Facials nutzen eine Substanz namens PDRN, die aus Lachssperma gewonnen wird. Sie ist dafür bekannt, die Hauterneuerung zu fördern und Zeichen der Alterung zu bekämpfen. Es gibt jedoch ernsthafte Zweifel an der wissenschaftlichen Fundierung dieser Behauptungen. Expert*innen hinterfragen die Effektivität dieser Behandlungen und weisen darauf hin, dass es an fundierten wissenschaftlichen Studien mangelt, die die Vorteile von PDRN auf die Haut nachweislich belegen.

Weiters ist die Gewinnung von PDRN eng mit der Fischindustrie verbunden, insbesondere mit Lachsfarmen, die für ihre umweltbelastenden Praktiken und ethisch fragwürdigen Bedingungen bekannt sind. Obwohl die Nutzung von Nebenprodukten als Abfallreduzierung gesehen werden könnte, unterstützt sie indirekt eine Industrie, die mit erheblichen Umwelt- und Tierschutzproblemen behaftet ist.

Fazit: Wellnesstrends dürfen nicht auf Kosten von Tieren gehen

Das Ausnutzen von Tieren für menschliche Wellness-Bedürfnisse ist nicht tragbar. Es ist von entscheidender Bedeutung, dass wir unsere Entscheidungen hinterfragen und bewerten, inwieweit sie mit ethischen Prinzipien vereinbar sind. Die Gesundheit und das Wohlbefinden von Tieren zu gefährden, um unser eigenes Wohlergehen zu steigern, ist weder nachhaltig noch moralisch vertretbar. Während jeder Mensch das Recht hat, eigene Methoden zur Entspannung und Pflege zu wählen, sollten diese Entscheidungen nicht auf Kosten anderer Lebewesen passieren.

Zum Glück gibt es zahlreiche Möglichkeiten, Gesundheit zu fördern und an Wellnesstrends teilzunehmen, ohne Tiere zu gefährden, auszubeuten oder unter Stress zu setzen. Einen Guide für vegane Kosmetik findet ihr z.B. hier.

HappyCow, eine führende Plattform für vegane und vegetarische Restaurantbewertungen, hat kürzlich ihr Ranking der Top 20 vegan-freundlichsten Städte der Welt für das Jahr 2024 veröffentlicht. Auf Platz 1 landet erneut die englische Hauptstadt London. Doch auch Deutschland ist stark vertreten: Mit Berlin auf Platz 2 sowie zwei weiteren deutschen Städten in den Top 20 positioniert sich Deutschland klar als veganes Vorbild vor anderen EU-Ländern.

Dieses Ranking basiert auf einer Vielzahl von Kriterien:

Top20 Ranking

London – An der Spitze des Veganismus

London behauptet sich erneut an der Spitze der Liste und zeigt trotz eines Rückgangs von 22% in der Gesamtzahl veganer Unternehmen seit 2022 eine beeindruckende Präsenz in der veganen Szene. Mit 161 rein veganen Restaurants und über 350 veganen Einrichtungen bleibt London ein globales Zentrum für Veganismus. Neue Highlights in Londons veganer Szene sind unter anderem: Londons erstes bulgarisches veganes Restaurant „BOBA NA BABA“, „Benji’s Buns“ für vegane Zimtschnecken, „Moko“ für afro-karibisches ‚Soul Food‘, „En Root“ für indisch-karibische Fusionsküche und „Ramen Impossible“ für beliebte vegane Ramen.

Deutschland – Ein Veganes Epizentrum

Auch deutsche Städte sind überwiegend in den Top 20 vertreten. Vor allem Berlin, das auf Platz 2 rangiert, hat seit dem letzten Bericht einen Zuwachs bei veganen Unternehmen und bei vegan-freundlichen Einträgen erlebt. Mit 124 rein veganen Restaurants und insgesamt 209 veganen Einrichtungen bleibt Berlin eine der vegan-freundlichsten Städte der Welt. Neue vegane Restaurants in Berlin umfassen „Doen Doen Kebap“, „Vegan Haus“ mit asiatischen Gerichten, „Grado Babo“, ein kleines italienisches Restaurant, und „Emira“ für eine Vielzahl von Sushi-Rollen und traditionellen japanischen Gerichten.

Weiters hat es auch Hamburg zum ersten Mal mit einem Wachstum von 55% bei veganen Unternehmen in die Liste geschafft. Auch München ist im Ranking zu finden.

Die vollständige Liste der Top 20 vegan-freundliche Städte

  1. London
  2. Berlin
  3. Barcelona
  4. Amsterdam
  5. Hamburg
  6. Portland
  7. Los Angeles
  8. Paris
  9. Bangkok
  10. Lissabon
  11. Tokio
  12. Warschau
  13. Brighton
  14. Singapur
  15. New York City
  16. Taipeh
  17. München
  18. Ho-Chi-Minh-Stadt
  19. Prag
  20. Edinburgh

Der Veganuary rückt vegane Ernährung jedes Jahr weltweit in den Fokus. Während viele die vegane Ernährung als einen Schritt hin zur Nachhaltigkeit und Tierschutz betrachten, rückt auch die gesundheitliche Perspektive zunehmend in den Fokus. Eine Studie aus dem Jahr 2022 unterstreicht diese. Die Studie zeigt, dass eine vegane Ernährung zu verbesserten Blutzuckerwerten führen kann.

Trotz dieser positiven Aspekte steht die vegane Ernährung jedoch vor Herausforderungen, insbesondere wenn es um verarbeitete Lebensmittel geht. Ein häufiges Problem ist der hohe Zuckergehalt in vielen veganen Fertigprodukten. In diesem Artikel möchten wir auf die Herausforderungen eingehen und euch mit 3 Tipps für eine zuckerarme Ernährung den Alltag erleichtern. Der Artikel ist in Zusammenarbeit mit Wholey entstanden.

Warum ist Zucker problematisch?

Zucker existiert in verschiedenen Formen. Er wird hauptsächlich aus Zuckerrüben oder Zuckerrohr gewonnen und umfasst sowohl natürliche Zuckerquellen als auch raffinierten Zucker. Raffinierter Zucker ist ein besonders weißer, reiner Zucker, der fast ausschließlich aus Zucker besteht und keine Spurenelemente oder Nebenprodukte enthält.

Die gesundheitlichen Auswirkungen eines hohen Zuckerkonsums sind oft negativ. Daher empfiehlt die Weltgesundheitsorganisation (WHO), dass Zucker weniger als 10 Prozent der gesamten Energiezufuhr ausmachen sollten, was etwa 50 Gramm Zucker pro Tag bei einem Kalorienverbrauch von 2000 kcal entspricht. Noch besser wäre eine Reduzierung auf unter 5 Prozent, also etwa 25 Gramm pro Tag.

In der pflanzenbasierten Ernährung ist Zucker oft ein versteckter Bestandteil, besonders in verarbeiteten Lebensmitteln. Viele vegane Produkte enthalten überraschend hohe Mengen an Zucker, um Geschmack und Textur zu verbessern. Beispiele für solche Produkte sind vegane Wurst, Sojamilch und glutenfreies Brot. Diese Produkte können oft als gesündere Alternativen wahrgenommen werden, enthalten aber manchmal mehr Zucker und andere Zusatzstoffe als ihre nicht-veganen Gegenstücke.

3 einfache Tipps für zuckerarme, vegane Ernährung im Alltag

Tipp 1: Versteckte Zuckerfallen erkennen

Beim bewussten Einkaufen und Essen ist es wichtig, Produktetiketten sorgfältig zu lesen und die Inhaltsstoffe zu verstehen. Zucker versteckt sich oft unter verschiedenen Namen wie Saccharose, Glukose, Fruktose, Maltose oder Laktose. Auch Begriffe wie Sirup, Nektar oder Dicksaft können auf Zucker hinweisen. Es ist ratsam, Produkte mit kurzen Zutatenlisten und ohne zugesetzten Zucker zu wählen.

Tipp 2: Natürliche Süßungsmittel verwenden

Für diejenigen, die Zucker in Rezepten ersetzen möchten, gibt es zahlreiche natürliche Süßungsmittel. Kokosblütenzucker, Trockenobst wie Datteln oder Feigen, Xylit (Birkenzucker), Erythrit und Reissirup sind beliebte vegane Alternativen. Diese Süßungsmittel haben oft einen niedrigeren glykämischen Index als herkömmlicher Zucker und können zusätzliche Nährstoffe enthalten. Beim Backen können überreife Bananen oder Apfelmus als natürliche Süßungsmittel und Feuchtigkeitsspender dienen.

Tipp 3: Zuckerarme Nahrungsmittel wählen

Mittlerweile gibt es auf dem Markt auch einige junge Unternehmen, die sich auf zuckerarme vegane Produkte spezialisiert haben. Unser Partner Wholey bietet beispielsweise eine Reihe von Produkten an, die bewusst wenig oder keinen zugesetzten Zucker enthalten. Diese Produkte sind eine gute Wahl für diejenigen, die eine gesunde vegane Ernährung mit reduziertem Zuckerkonsum anstreben. Wholey setzt vor allem auf Dattelsirup, um ihre Produkte zu süßen. Weiters versuchen sie immer im Bereich 12-15g Zucker pro 100g bei ihren Produkten zu bleiben.

Abschließend möchten wir euch ermutigen, bewusstere Entscheidungen in Bezug auf Zucker in eurer veganen Ernährung zu treffen. Zucker ist ein wichtiger Bestandteil unserer Ernährung und liefert schnelle Energie. Allerdings ist es wichtig, seinen Konsum in Maßen zu halten. Eine ausgewogene Ernährung, die natürliche Zuckerquellen wie Obst bevorzugt, kann euch dabei helfen, eure Gesundheit zu fördern und gleichzeitig den Genuss nicht zu kurz kommen zu lassen. Und vergesst nicht: Auch vegane Schokolade ab und zu ist absolut in Ordnung.

***Engagierter Journalismus braucht Finanzierung. Wir bedanken uns bei Wholey. Dieser Artikel ist in Zusammenarbeit mit ihnen entstanden.

Ein Allrounder für alle Lebenslagen: Unsere Rezeptdatenbank

Beim Wort „Vegan“ denkt man verständlicherweise zuerst an Ernährung. Im Veganuary stehen daher viele vor der der Herausforderung: Was soll ich bloß kochen? Hier kann unsere Rezeptdatenbank Abhilfe schaffen. Von anfängerfreundlichen Gerichten bis hin zu Gourmet-Kreationen – unsere Rezept-Sammlung hilft dabei, eure Küche in eine vegane Oase verwandeln. Hier geht es zur Rezeptdatenbank.

Pflanzenbasierte Vielfalt: 7 Alternativen zu traditionellen Fast Food Ketten

Falls es einmal aufgrund Zeitmangels nicht mit dem Selber-Kochen klappen sollte, mag die Auswahl von veganem Fast Food zunächst entmutigend erscheinen. Es gibt jedoch gute Nachrichten: Im deutschsprachigen Raum entstehen zunehmend Alternativen, die die Fast-Food Branche revolutionieren. In unserer Übersicht zeigen wir dir 7 Alternativen, die beweisen, dass gesundes Fast Food kein Mythos ist.

Die Beauty-Revolution: Ein Leitfaden für vegane Kosmetik

Als Nächstes tauchen wir mit unserem Leitfaden für vegane Kosmetik in die Welt der Schönheit ein. Hier werfen wir einen Blick auf die Erkennung von veganen und tierversuchsfreien Produkten anhand von Kennzeichnungen sowie Alternativen zu tierischen Inhaltsstoffen. Außerdem findet ihr am Ende des Artikels einige Marken-Empfehlungen rund um vegane Kosmetik.

Ohren auf! Unsere 5 Podcast-Empfehlungen rund um den veganen Lifestyle

Für alle, die den veganen Lifestyle erkunden möchten oder bereits leben, haben wir fünf herausragende Podcast-Empfehlungen zusammengestellt, die eine Fülle von Einsichten, Tipps und Unterhaltung rund um eine pflanzlich-basierte Lebensweise bieten. Von renommierten Expertinnen und Experten bis hin zu leidenschaftlichen Alltagsaktivistinnen und -aktivisten – diese Podcasts decken ein breites Spektrum ab und bringen frischen Wind in die Debatte.

Überraschend nicht vegan: 10 alltägliche Produkte mit tierischem Bestandteil

Beim Streben nach einem veganen Lebensstil ist es wichtig, auch in vermeintlich harmlosen Alltagsprodukten auf tierische Inhaltsstoffe zu achten. Manche Bestandteile sind allerdings nicht immer offensichtlich und können in Produkten versteckt sein, die man täglich verwendet. Hier findet ihr einige Details zu überraschend nicht-veganen Artikeln, von denen auch wir in der Redaktion teilweise noch nichts wussten.

Must-Reads: Zwei lesenswerte Kommentare aus unserer Redaktion

Ein pflanzenbasierter Lebensstil ist immer noch mit einigen Vorurteilen behaftet. Angefangen beim Buzz-Word „Mangelernährung“ bis hin zur „zwanghaften Veganisierung“: Unsere Redaktion befasst sich immer wieder mit den aktuellen Schlagzeilen und ordnet diese ein. Zwei besonders lesenswerte Artikel findet ihr hier:
„Vegan: Haben wir ein Image-Problem?“
„Veganerin ist verhungert!“ Kommentar zu einer Falschnachricht

Was uns abschließend noch wichtig ist:

Ja, es ist äußerst wichtig, sich über die Inhaltsstoffe von Produkten zu informieren und bewusste Kauf- und Konsumentscheidungen zu treffen. Jeder Schritt hin zu einem veganen Lebensstil trägt dazu bei, eine tierfreundlichere und nachhaltigere Zukunft zu gestalten.

Dabei geht es allerdings nicht darum, auf sämtlichen Ebenen Perfektion zu erzielen, sondern es geht darum, bewusst zu handeln. Wir haben Mitgefühl mit allen bisher vegan-lebenden Menschen sowie allen, die sich grundlegend für eine vegane Lebensweise interessieren und verstehen, dass man sich schnell überfordert fühlen kann, in einer vegan-unfreundlichen Welt, vegane Entscheidungen treffen zu wollen. Bitte versteht diesen Guide daher nicht als einen Handlungsappell, sondern grundlegend erst einmal als eine Sammlung von Informationen.

Wir wünschen euch einen guten Start ins neue Jahr!

Als die Volkswagen-Kantine ihre berühmte Currywurst vor mehr als zwei Jahren nur mehr in einer veganen Version anbot, war das mehr als eine kulinarische Neuheit – es war ein Signal, dass sich die Zeiten ändern. Dieser Schritt des größten Automobilherstellers Europas spiegelt einen wachsenden Trend wider: die Nachfrage nach nachhaltigeren, gesünderen Essensalternativen in der Arbeitswelt. In diesem Kontext erscheint die jüngste Petition der deutschen Umwelthilfe, die ein verpflichtendes veganes und vegetarisches Gericht pro Mahlzeit in allen öffentlichen Kantinen fordert, nicht nur zeitgemäß, sondern notwendig. Könnte dies der Beginn eines neuen, gesundheits- und umweltfördernden Ernährungsstandards in öffentlichen Einrichtungen sein?

Facts & Figures

In Deutschland werden täglich rund 16 Millionen Mahlzeiten in Gemeinschaftsküchen serviert. Von Kitas und Schulen über Krankenhäuser bis hin zu Mensen, Betriebskantinen und Gefängnissen – die Reichweite und der Einfluss dieser Einrichtungen auf die Ernährungsgewohnheiten und damit auf Gesundheit und Umwelt sind enorm. Öffentliche Kantinen bieten eine große Chance, eine gesündere Ernährungspolitik zu gestalten. Andere Länder haben die Zeichen der Zeit längst erkannt und die positiven Effekte pflanzenbasierter Ernährung in ihren Gemeinschaftsküchen integriert.

In Portugal beispielsweise sind vegane Optionen in Schulen, Universitäten, Gesundheitseinrichtungen und Gefängnissen seit 2017 verpflichtend. Frankreich hat ebenfalls Maßnahmen ergriffen, um den Ernährungssektor in Einklang mit den Klimazielen zu bringen: Dort ist es Standard, dass täglich mindestens eine vegetarische Mahlzeit auf dem Speiseplan steht und ein fester Bio-Anteil vorgeschrieben ist.

Pflanzenbasierte Revolution: Der gesellschaftliche Wandel hin zu nachhaltiger Ernährung als Standard

Der gesellschaftliche Wandel hin zur Nachhaltigkeit manifestiert sich deutlich in den Essgewohnheiten, wie die Nestlé Studie 2023 zur Nachhaltigkeit in deutschen Kantinen und Mensen zeigt. Die steigende Popularität von vegetarischen und veganen Optionen in Kantinen und Mensen ist ein klares Zeichen für den wachsenden Flexitarismus in der Gesellschaft. Während traditionelle Gerichte wie die Currywurst weiterhin ihren Platz haben, bietet bereits ein Großteil der Mensen eine vegetarische Alternative an. 90 Prozent der Kantinen und Mensen servieren täglich ein komplettes vegetarisches Menü. Die zunehmende Verfügbarkeit von veganen Speisen, insbesondere in Campus-Mensen, zeigt, dass die Gastronomie auf die Nachfrage nach pflanzlichen und umweltfreundlicheren Optionen reagiert.

Eine weitere Umfrage von ProVeg zeigt, dass für viele BewerberInnen auf dem deutschen Arbeitsmarkt die Haltung des potenzielles Arbeitsgebers in Sachen Klimaschutz wichtig ist. Die Generation Z und die Millennials treiben den Ernährungswandel weiter voran. Für Unternehmen ist neben dem pflanzenbasierten Angebot auch die Kommunikation dieses entscheidend. Die klare Kennzeichnung des Angebots, die Betonung des ökologischen Mehrwerts und die Preisgestaltung sind wichtige Aspekte, die nicht vergessen werden dürfen.

Fazit

Die Ergebnisse der jüngsten Studien von Nestlé und ProVeg geben Grund zur Hoffnung: Viele der teilnehmenden Unternehmen haben den Anteil rein pflanzlicher Angebote in den letzten 12 Monaten erhöht, ein deutlicher Schritt in die richtige Richtung.

Also Ende gut, alles gut? Nicht ganz. Obwohl 80% der Deutschen eine Reduzierung des Fleischkonsums befürworten, bleibt in vielen kleineren und mittelständischen Unternehmen der Alltag von traditionellen Fleischgerichten wie Currywurst, Gulasch und Schnitzel geprägt.

Und was wurde eigentlich aus der veganen Currywurst bei VW? Interessanterweise wird diese nun neben der veganen Variante zusätzlich wieder in der Fleischversion angeboten, ein Zugeständnis an die Wünsche der Belegschaft. Dies spiegelt die Realität wider, dass viele Menschen noch nicht bereit sind, vollständig auf Fleisch zu verzichten, und unterstreicht die Notwendigkeit eines ausgewogenen Angebots. Die Forderung der Deutschen Umwelthilfe nach einem verpflichtenden veganen und vegetarischen Gericht pro Mahlzeit in allen öffentlichen Kantinen ist daher kein Verbot, sondern eine Erweiterung der Wahlmöglichkeiten. Sie beschränkt niemanden, der weiterhin Fleisch essen möchte, bietet jedoch allen die Möglichkeit, eine gesündere, nachhaltigere Ernährung zu wählen und Abwechslung im Speiseplan zu erleben. Damit MitarbeiterInnen in allen Kantinen Deutschlands diese Wahl haben, ist die Unterstützung der Petition ein wichtiger Beitrag zu einer nachhaltigen Zukunft, der die kulinarische Landschaft Deutschlands bereichert.

Mit dem Herannahen des Weihnachtsfestes steht man wieder vor der alljährlichen Herausforderung: Was ist das perfekte Geschenk? Geschenke symbolisieren Wertschätzung und sollten zugleich nützlich sein. Um euch vor dem klassischen Dilemma des zehnten Sockenpaars oder der siebenundzwanzigsten Tasse zu bewahren, haben wir eine Reihe kreativer Geschenkideen für eure Liebsten zusammengestellt:

Geschenkideen für Sportfans

Für Sportbegeisterte, die einen veganen Lebensstil pflegen, gibt es eine Vielzahl an durchdachten Geschenkideen, die sowohl ihre sportlichen Ambitionen als auch ihre ethischen Überzeugungen unterstützen. Eine hervorragende Wahl sind die Produkte von Waterdrop, die für eine optimale – und abwechlsungsreiche! – Hydratation sorgen. Eine hochwertige Trinkflasche dazu wäre nicht nur ein nützliches, sondern auch ein nachhaltiges Geschenk, das bei jeder Trainingseinheit zum Einsatz kommen kann.

Für diejenigen, die sich für Yoga oder Fitness begeistern, bieten Sportmatten und -zubehör eine funktionale Geschenkidee. Empfehlen können wir hier den Online-Shop Planetics. Ihre Produkte sind nicht nur praktisch, sondern auch unter Berücksichtigung von Umweltfreundlichkeit und ethischen Standards gefertigt.

Ein letzter, nahrhafter Geschenktipp sind die Riegel von Omnibar, welche mit einer Vielfalt an geschmackvollen, nahrhaften Zutaten für die nötige Energiezufuhr vor oder nach dem Workout sorgen.  

Für kreative Köpfe

Für Personen, welche sich am besten bei künstlerischen oder spielerischen Aktivitäten entspannen können, sind Geschenke mit einem kreativen Anreiz perfekt. Ein personalisiertes Malen-nach-Zahlen-Set, bei dem das eigene Lieblingsfoto in ein malerisches Kunstwerk verwandelt wird, finden wir auch eine tolle Geschenkidee. Es bietet eine einzigartige Möglichkeit, kreative Fähigkeiten zu entfalten und gleichzeitig persönliche Erinnerungen festzuhalten.

Für diejenigen, die gerne mit den Händen arbeiten, wäre ein Töpferworkshop oder ein DIY-Set zum Töpfern und Bemalen eine wunderbare Möglichkeit, selbstgemachte Kunstwerke zu schaffen – und den Kaffee vielleicht bald aus der selbstgemachten Tasse zu genießen.

Für alle Spiel-Fans sind Spiele, welche eigenen Bildern personalisiert werden können z.B. Memory oder UNO, nicht nur eine coole Geschenk-Idee, sondern auch eine Bereicherung für den nächsten Spiele-Abend.

Geschenkideen für Leckermäulchen

Vegane Feinschmecker, die kulinarische Genüsse schätzen, werden sich über köstliche Geschenke besonders freuen. Für alle Hobbyköche oder diejenigen, die es ihre Kochkünste erweitern möchten, ist ein inspirierendes Kochbuch genau das Richtige. Zusätzlich ist ein Gutschein für einen veganen Kochkurs – online oder offline – eine hervorragende Idee. Ein Tipp für vegane Online-Kochkurse ist Vegan Masterclass, Europas größte pflanzenbasierte Onlinekochschule. Weiters kann ein Gewürzset z.B. von Soul Spice eine gute Unterstützung in der Küche sein.  

Für Foodies, die gerne leckere vegane Snacks ausprobieren, könnten die Gourmetpakete von veganbox ein leckeres Geschenk sein. Die Pakete enthalten – je nach Kategorie – mehr als 5 leckere Überraschungen von verschiedenen Marken.

Für alle Weinliebhabende ist ein Abo mit verschiedenen Weinen ein Geschenk, welches länger begleitet und vielleicht zum nächsten Lieblingswein führt. Unsere Empfehlung hier ist das Weinabo von Delinat. Dieses bietet eine monatliche Entdeckungsreise durch die Welt qualitativ hochwertiger, veganer Weine an.

Out of the Box: Nachhaltige Geschenkideen für jeden

Abschließend möchten wir euch noch einige nachhaltige und vegane Geschenkideen vorstellen, die das ganze Jahr über Freude bereiten und gleichzeitig einen positiven Beitrag für Natur und Tiere leisten. Auch wenn sie nicht in eine traditionelle Geschenkbox passen, sind sie äußerst wertvoll.

Eine Möglichkeit, die Umwelt direkt zu unterstützen, ist das Pflanzen eines Baumes. Falls man keinen Garten hat, gibt es viele Organisationen, welche gegen ein minimales Entgelt einen Baum pflanzen und ein entsprechendes Zertifikat ausstellen z.B. Prima Klima oder Treedom. Bei manchen Unternehmen hat man zudem die Möglichkeit den Status des gepflanzten Baums regelmäßig zu überprüfen.  

Weiters sind Spenden an lokale Tierschutzorganisationen oder für bedrohte Arten, beispielsweise beim WWF, eine großartige Idee. So kann man im Namen des Beschenkten einen spürbaren Unterschied machen. Diese Spenden helfen, wichtige Projekte zum Schutz und zur Erhaltung von Wildtieren und ihren Lebensräumen zu finanzieren.

Unabhängig von Spenden ist eine Tierpatenschaft für Tiere, auch in anderen Ländern, ein einzigartiges Geschenk! Als Beispiel möchten wir hier CopsCats auf Zypern nennen. Dort kümmert sich das Team rund um die deutsche Gründerin Katharina um Notfälle bei Straßenkatzen. Neben Spenden vermittelt CopsCats auch Katzen nach Deutschland. Eine Tierpatenschaft ermöglicht dem Beschenkten, eine direkte Verbindung zu einem Tier herzustellen, das seine Hilfe benötigt.

Auch viele deutsche Lebenshöfe sind fortwährend auf der Suche nach Tierpat*innen für gerettete Tiere. Schaut euch gerne direkt in eurer Nähe um – oder informiert euch über die Lebenshöfe, über die wir schon berichtet haben.

Diese Geschenkideen sind nicht nur kreativ und einzigartig, sondern tragen auch dazu bei, das Bewusstsein für unsere Umwelt und Mitgeschöpfe zu fördern. Sie zeigen, dass Schenken weit über materielle Gegenstände hinausgehen und tiefgreifende, positive Auswirkungen haben kann.

In einer Kombination aus Aktivismus und Unterhaltung möchte Baboumian das Medium Gaming nun also innovativ für den Tierschutz nutzen. Das seit zwei Jahren in Entwicklung befindliche Spiel zielt darauf ab, mehr als nur digitale Unterhaltung zu sein. Es soll auch ein Hilfsmittel zur Förderung von Mitgefühl und Bewusstsein für Tierrechte werden.

Screenshots liefern schon erste Einblicke in „UNCAGE: Total Liberation“ // Bildrechte: Patrik Baboumian via Kickstarter

„UNCAGE – Total Liberation”: Ein Spiel mit Botschaft

Das Spiel namens „UNCAGE – Total Liberation“ versetzt Spielende in die Rolle von verdeckten Tierrechtsaktivisten. Die Handlung spielt in einem Tierversuchslabor. Dort sollen Spielende vor die Entscheidung gestellt werden, Tiere zu retten oder den Missbrauch an ihnen zu dokumentieren. Laut dem Trailer wird es mehr als nur einen Weg durch die Handlung geben – der Verlauf des Spiels ändert sich also abhängig von den Entscheidungen der Spielenden. Diese entscheidungsgetriebene Spielweise ist ein wesentlicher Aspekt von „UNCAGE“. So soll die Möglichkeit geschaffen werden, sich spielerisch tiefergehend mit der Erzählung auseinanderzusetzen.
Patrik Baboumian und sein Team wollen mit diesem Konzept den Spielenden die Perspektive der Tiere näherbringen und dadurch Verständnis für alle Lebewesen fördern. Außerdem zielen sie darauf ab, ein breites Publikum anzusprechen, das auch über Veganer:innen hinaus geht. So soll der Fokus nicht primär auf den speziellen Themen Veganismus und Tierrechten liegen. Stattdessen soll das Spiel ein universelles Mitgefühl aktivieren, um auch bei nicht-vegan-lebenden Menschen einen bleibenden Eindruck zu hinterlassen.

Crowdfunding als Basis für weitere Entwicklung

Um das ambitionierte Projekt zu verwirklichen, hat Baboumian eine Kickstarter-Kampagne gestartet. Ziel ist es, im ersten Schritt 50.000 Euro für die weitere Entwicklung von „UNCAGE“ zu sammeln – mit Plänen, schließlich ein vollständiges Spiel für PC, Xbox und PlayStation zu entwickeln.

Bildrechte an Artikelbild und Vorschaubild: Patrik Baboumian via Facebook
Bildrechte an den Bildern für die Bilder-Galerie: Patrik Baboumian via Kickstarter

Die Basis ist alles

Ein Burger steht und fällt mit seinem Patty. Die Basis eines jeden guten veganen Burgers sollte mehr sein als nur ein Fleischersatz – sie sollte eine eigenständige, köstliche Komponente sein. Ob ihr euch für ein Patty aus Kichererbsen, schwarzen Bohnen oder Seitan entscheidet, der Schlüssel liegt in der Würzung und der perfekten Form. Ein gut gewürztes Patty, das außen knusprig und innen saftig ist, kann den Unterschied zwischen einem durchschnittlichen und einem außergewöhnlichen Burger ausmachen. Rezepte für ein leckeres selbstgemachtes Patty findet ihr in vielen Blogs oder in den sozialen Medien.

Das Brot macht den Meister

Ein frisch gebackenes Brötchen kann euren Burger auf das nächste Level heben. Ob ihr euch für Vollkorn, Dinkel oder eine glutenfreie Variante entscheidet, wichtig ist eine leichte und luftige Textur. Ein selbstgebackenes Brötchen, das noch warm ist, verleiht eurem Burger nicht nur einen zusätzlichen Frischekick, sondern auch ein handwerkliches Flair. Sollte die Zeit knapp sein und das Backen selbst nicht möglich, sorgt ein kurz im Ofen aufgebackenes oder in der Pfanne angeröstetes Brötchen vor dem Servieren für den guten Geschmack.

Kreativität bei den Toppings

Die Toppings sind eure Leinwand, auf der ihr mit Geschmack und Textur spielen könnt. Avocado-Scheiben, hausgemachte vegane Aioli oder eingelegte rote Zwiebeln – die Möglichkeiten sind endlos. Ein knackiges Salatblatt kann Struktur und Frische hinzufügen, während ausgefallenere Zutaten wie fermentierte Lebensmittel oder exotische Früchte euren Burger zu einem wahren Geschmackserlebnis machen. Übrigens: Verschiedene Rezepte für außergewöhnliche Burger mit verschiedenen Toppings findet ihr auch in unserer Rezeptdatenbank.  

Käse – cremig und schmelzend

Veganer Käse hat in den letzten Jahren eine beeindruckende Entwicklung durchgemacht. Heutzutage gibt es Sorten, die nicht nur geschmacklich überzeugen, sondern auch eine wunderbar cremige Textur beim Schmelzen entwickeln. Ein guter veganer Käse kann eurem Burger die nötige Geschmeidigkeit verleihen und ihn unwiderstehlich machen. Eine Empfehlung des Peter Pane Chefkochs sind die Käsesorten von Simply V, die gut schmelzen und so euren Burger zu einem echten Geschmackserlebnis werden lassen.

Das Auge isst mit

Ein Burger kann noch so gut schmecken – wenn er nicht auch optisch ansprechend ist, fehlt etwas. Ein offener Burger mit sichtbaren, bunten Schichten lädt nicht nur zum Essen ein, sondern ist auch ein Fest für die Augen. Nehmt euch die Zeit, euren Burger schön zu präsentieren. Es lohnt sich!

Mit diesen Tipps ausgestattet, könnt ihr nun selbst in die Rolle des Chefkochs schlüpfen und zu Hause experimentieren. Denkt daran, der Geschmack kennt keine Grenzen – und das gilt auch und besonders für die vegane Küche. Guten Appetit!

*Dieser Beitrag wurde in bezahlter Zusammenarbeit mit Peter Pane erstellt

Es gibt jedoch gute Nachrichten: Im deutschsprachigen Raum entstehen zunehmend Alternativen, die die Fast-Food Branche revolutionieren. Sie bieten Speisen an, die nicht nur schnell sind, sondern auch gesund. Im folgenden Absatz stellen wir euch einige dieser Restaurants vor, welche beweisen, dass gesundes Fast Food kein Mythos ist. Das Besondere an diesen Ketten ist nicht nur ihr erweitertes veganes Angebot, sondern auch ihr Ursprung im deutschsprachigen Raum.

Jenseits von McDonalds: Drei Must-Try Burgerketten

Burger und Pommes gelten als das klassische Fast-Food-Gericht, daher stellen wir euch gleich drei Alternativen zu McDonalds und Burger King vor. Eine davon ist Peter Pane, eine deutsche Burgerkette, die sich auf hochwertige Zutaten und eine vielfältige Auswahl an Burgern, einschließlich veganer Optionen, konzentriert.

In Wien etabliert sich Berliner Babo als eine trendige Anlaufstelle für Burger-Liebhaber. Dieses Restaurant hebt sich durch seine kreativen Burger-Kreationen ab, die von klassischen bis zu innovativen veganen Varianten reichen, und ist bekannt für seine frischen Zutaten und einzigartigen Geschmackskombinationen.

Swing Kitchen, vertreten im gesamten DACH-Raum, setzt vollständig auf vegane Burger. Diese Kette kombiniert ethische Prinzipien mit Genuss, indem sie ausschließlich pflanzliche Zutaten verwendet. Ihr Angebot umfasst eine breite Palette von Burgern, Wraps und Beilagen.

Vapiano: Eine Alternative zu herkömmlichen Pizzaketten

Pizza zählt global zu den Favoriten in der Fast-Food-Welt. Für alle, die frischere, abwechslungsreichere und gesündere Speisen bevorzugen, ist Vapiano eine gute Alternative. Gegründet in Hamburg, hebt sich Vapiano von großen Pizza-Ketten wie Domino’s und Papa John’s durch sein erweitertes veganes Angebot ab. Neben traditionellen Pizzen umfasst das Menü eine Auswahl an veganen Pasta-Gerichten, frischen Salaten und aromatischen Suppen.

Die deutsche Antwort auf asiatische Fusion-Küche: MoschMosch

Während Wagamama als eine der bekanntesten Fast-Food-Ketten für asiatische Fusion-Küche und Ramen gilt, stellt MoschMosch eine ausgezeichnete Alternative dar, besonders für Fans pflanzenbasierter Kost. Diese Kette hat sich auf japanisch inspirierte Gerichte spezialisiert, mit einem besonderen Augenmerk auf gesunde, leichte und vegane Optionen. Das Angebot von MoschMosch reicht von verschiedenen Ramen-Variationen über frische Salate bis hin zu kreativen Tofu-Gerichten.

Frisch, gesund, schnell: Zwei Alternativen zum klassischen Fast Food

Abseits der herkömmlichen Fast-Food-Ketten haben sich myindigo und Dean&David als Vorreiter in Sachen gesundes Fast Food etabliert. myindigo bietet eine reichhaltige Palette an pflanzenbasierten Gerichten, die von Salaten und Bowls bis hin zu herzhaften Currys und Suppen reichen. Dean&David hingegen hebt sich durch seine frischen, handgemachten und nährstoffreichen Angebote hervor, darunter eine Vielzahl an Salaten, Bowls, Smoothies und veganen Snacks.

Der Klassiker: Empfehlungen für eine schokoladige Adventszeit

Vielleicht erinnern sich einige von euch an La Mara aus der Sat1 Sendung „Das Große Backen – Die Profis“, in der die Gründer Tamara und Max im Jahr 2019 den 1. Platz errungen haben. In ihrer kleinen Schokoladenmanufaktur in Regensburg zaubern die beiden mit großer Hingabe köstliche vegane Leckereien. Im La Mara Premium Adventskalender erwarten euch nicht nur alkoholfreie Pralinen, sondern auch andere Genüsse wie Trinkschokolade. Dieser Kalender ist vollständig recyclebar und frei von Plastik.

Eine weitere Empfehlung für Schokoladenliebhaber ist der VIVANI Adventskalender. Er enthält 25 handgefertigte Bio-Pralinen in 8 verschiedenen Sorten, darunter Winterkirsche, Dunkler Edelnougat oder Orangenmarzipan. Diese Pralinen sind einzigartige Kunstwerke, die in Zusammenarbeit mit „Das Bernsteinzimmer“ aus Wuppertal entstanden sind. Die Zutaten stammen aus kontrolliert biologischem Anbau, und der Kalender selbst ist ein handgezeichnetes Weihnachtsdesign, das perfekt zur Philosophie von VIVANI passt.

Adventsgenuss ohne Schokolade: Leckere Alternativen

In der festlichen Adventszeit sticht der XXL-Kalender von VegaVegan besonders hervor. Mit einer stattlichen Größe von über einem Meter beeindruckt dieser Kalender mit 24 internationalen und europäischen Leckereien. Ob fruchtige Überraschungen oder salzige Höhepunkte – hier findet jeder etwas nach seinem Geschmack. VegaVegan ist ein Online-Shop, der es sich zur Mission gemacht hat, internationale und europäische vegane Snacks in Deutschland verfügbar zu machen.

Bio, vegan und glutenfrei – diese drei Merkmale treffen sowohl auf Lini’s Bites als auch auf ihren diesjährigen Adventskalender zu. Im Kalender findet ihr ausschließlich Produkte in Originalgröße. Neben den klassischen Lini’s Bites sind auch andere Produkte wie Aufstriche enthalten. Ein nachhaltiges Extra sind die beiliegenden Affirmationskarten, die sich auf der Rückseite jedes Türchens befinden und nach dem Öffnen ausgeschnitten werden können.

Für eine schönere Weihnachtszeit: Die Kosmetik-Highlights

PlantBase Naturkosmetik, ein aufstrebendes Unternehmen aus Hannover, hat sich auf die Herstellung von veganer, plastikfreier und handgemachter Naturkosmetik spezialisiert. Ihr Adventskalender ist in drei verschiedenen umweltfreundlichen Designs erhältlich, um Nachhaltigkeit zu fördern. Darüber hinaus gibt es den Kalender auch als Refill-Set, mit dem man seinen eigenen handgemachten Adventskalender gestalten kann. Die in diesem Kalender enthaltenen Naturkosmetikprodukte fördern einen bewussten Konsum und reduzieren den Einsatz von Einwegprodukten.

Ecco Verde hat sich zum Ziel gesetzt, eine breite Auswahl an Naturkosmetik-Marken anzubieten und bietet mehr als 21.000 Produkte an. Ihr veganer Adventskalender spiegelt diese Bemühungen perfekt wider: Hinter den 24 Türchen verbergen sich nicht nur Hautpflegeprodukte, sondern auch einige Make-up-Highlights.

Wärmen von innen: Die Tee-Adventskalender

Das österreichische Unternehmen Sonnentor, das ursprünglich auf Bio-Tees spezialisiert war, hat sein Sortiment mittlerweile erweitert und bietet Gewürze, Sirupe, Öle und vieles mehr in höchster Qualität an. Der Tee-Adventskalender von Sonnentor ist ein absolutes Highlight für alle Tee-Liebhaber und auch für diejenigen, die ihre Teesorten noch nicht kennen. Von beliebten Klassikern bis hin zu würzigen Neuheiten bietet dieser Kalender für jeden Geschmack etwas Passendes. Neben dem Tee-Adventskalender bietet Sonnentor auch einen Gewürzadventkalender in zwei verschiedenen Versionen an.

Eine deutsche Alternative zu Sonnentor ist das Unternehmen Lebensbaum, das 1979 gegründet wurde und sich auf die Herstellung von Tee, Kaffee und Gewürzen in Bioqualität spezialisiert hat. In ihrem aufklappbaren Adventskalender findet man 24 verschiedene Kräuter-, Früchte- und Gewürzteemischungen sowie Schwarz- und Grüntees – ein Genuss für Teeliebhaber.

Unabhängig von religiösen Traditionen laden diese Kalender dazu ein, als tägliches Selfcare Ritual genutzt zu werden – ein Countdown, der nicht nur die Tage bis zum Jahresende zählt, sondern auch Momente der Achtsamkeit und des persönlichen Wohlbefindens schenkt. Wir möchten am Ende betonen, dass die oben genannten Produkte unseren persönlichen Empfehlungen entsprechen und in keinem werblichen Kontext stehen. Alle Angaben sind ohne Gewähr.

Ein interessanter Aspekt dieser Entwicklung ist die Bezeichnung dieser Produkte. Viele Ketten verwenden den Begriff „plant-based“ (pflanzenbasiert) anstelle von „vegan“. Der Grund dafür liegt in der Zubereitung und den Zutaten. Wie auch auf einigen Webseiten der Anbieter erläutert wird, bedeutet „plant-based“, dass die Hauptzutaten der Produkte aus pflanzlichen Zutaten hergestellt worden sind. Allerdings können sie bei der Zubereitung in der Küche mit tierischen Zutaten in Kontakt kommen. Deshalb können die Produkte nicht als vegan oder vegetarisch bezeichnet werden. Auch enthält z.B. der „McPlant“ tierische Bestandteile wie den Käse oder einige Zutaten in der Sauce.

Im Folgenden präsentieren wir eine Übersicht über das derzeitige pflanzenbasierte Angebot führender Fast-Food-Ketten. In einem kommenden Artikel werden wir zudem spannende Alternativen zu diesen etablierten Ketten beleuchten. Bitte seid euch bewusst, dass die hier gemachten Angaben ohne Gewähr sind, da sich das kulinarische Sortiment stetig wandelt.

McDonald’s

McDonald’s, die weltweit bekannte Fast-Food-Kette, hat in den letzten Jahren ihr Angebot erweitert, um den wachsenden Bedarf an pflanzenbasierten Optionen zu decken. Sie bieten  eine Auswahl an veganen Produkten an, darunter die „McPlant Nuggets“, „Pommes Frites“, „Curly Fries“ und den „Snack Salad Classic“. Interessanterweise befinden sich die „McPlant Nuggets“ derzeit in einer Testphase in Deutschland. Diese pflanzenbasierten Nuggets, die in Zusammenarbeit mit Beyond Meat entwickelt wurden, werden aus Erbsen, Mais, Weizen und Tempura-Teig hergestellt. Die Zukunft dieser Nuggets hängt laut Unternehmensangaben von der Kundennachfrage in Deutschland ab, und es ist unklar, wie lange sie im Sortiment bleiben werden oder ob sie in anderen Märkten eingeführt werden.

Burger King

Die Fast-Food-Kette bietet eine Vielzahl veganer Produkte an, darunter den „Plant-based Long Chicken“, den „Plant-based Whopper“ und den „Plant-based Nugget Burger“. Darüber hinaus können Kunden auch vegetarische Burger vegan gestalten, indem sie den Käse weglassen und eine vegane Sauce wählen. Trotz dieser positiven Entwicklungen gibt es jedoch wiederkehrende Kritik an der Umsetzung des veganen Schwerpunkts bei Burger King. Über diese haben wir bereits in mehreren Artikeln berichtet. Ihr findet diese zum Nachlesen am Ende dieser Seite.

Nordsee

Nordsee Deutschland hat in den letzten Jahren ebenfalls das Angebot erweitert und bietet auch pflanzenbasierte Alternativen zu seinen traditionellen Fischprodukten an. Unter dem Namen „VISCH“ präsentiert die Kette sowohl das „Backfisch-Baguette“ als auch das „Spicy Tuna Baguette“ in einer plant-based Version.

Subway

Subway hat sich als bevorzugte Wahl für Veganer*innen etabliert, da die Fast-Food-Kette eine beeindruckende Palette veganer Hauptmahlzeiten und Nachspeisen anbietet. Hier steht eine Vielzahl von fertigen veganen Optionen bereit. Dazu gehört nicht nur der „Meatless Chicken Teriyaki“, sondern auch andere Gerichte, die direkt auf der Karte stehen. Neben den bereits zusammengestellten veganen Sandwiches ermöglicht Subway auch die Kreation eigener Sandwiches mit veganen Bestandteilen.

Domino’s Pizza

Domino‘s, primär bekannt für seine Pizzen, bietet in Deutschland ein beeindruckendes veganes Sortiment an. Aktuell stehen vier vegane Pizzen zur Auswahl, einschließlich Optionen mit veganen Filetstücken von The Vegetarian Butcher. Darüber hinaus können Kunden ihre individuelle vegane Pizza kreieren. Ein Großteil der angebotenen Saucen ist ebenfalls vegan. Auch in den Kategorien Vorspeisen und Desserts gibt es Produkte, die explizit als vegan ausgewiesen sind.

Erkennen von veganen und tierversuchsfreien Produkten

Die Suche nach veganen und tierversuchsfreien Kosmetikprodukten kann anfangs entmutigend erscheinen, da die Etiketten oft nicht ausreichend Informationen liefern. Hier können Gütesiegel und Kennzeichnungen helfen. Folgend eine Übersicht über vier der bekanntesten Zeichen:

Eine der bekanntesten Organisationen, die Produkte auf ihre Vegan- und Tierversuchsfreiheit überprüft, ist die Vegan Society. Ihre Veganblume ist weltweit anerkannt und garantiert, dass das Produkt weder tierische Inhaltsstoffe enthält noch an Tieren getestet wurde.

Ein weiteres vertrauenswürdiges Siegel ist das Leaping Bunny, das von der Coalition for Consumer Information on Cosmetics (CCIC) vergeben wird. Produkte, die dieses Siegel tragen, wurden nicht an Tieren getestet, und alle Zutaten sind tierversuchsfrei.

Ein ebenso wichtiges Kennzeichen, das bei der Suche nach tierversuchsfreier Kosmetik hilfreich ist, ist das PETA Cruelty Free Zeichen. Dieses Symbol wird von der international agierenden Tierrechtsorganisation PETA vergeben und garantiert, dass weder das fertige Produkt noch seine Inhaltsstoffe in Tierversuchen getestet wurden.

Eine bedeutende Organisation, die sich der Überprüfung von veganen und tierversuchsfreien Kosmetikprodukten widmet, ist das Internationale Herstellerverzeichnis Tierversuchsfreier Kosmetik e.V. (IHTK). Das IHTK vergibt das begehrte „Hase mit schützender Hand„-Siegel. Dieses Symbol signalisiert nicht nur, dass ein Produkt frei von Tierversuchen ist, sondern auch, dass es keinerlei tierische Bestandteile enthält.

 

Gut gepflegt ohne tierische Inhaltsstoffe

Die vegane Kosmetikindustrie hat in den letzten Jahren erhebliche Fortschritte bei der Entwicklung von Alternativen zu tierischen Inhaltsstoffen gemacht. Hier sind einige Inhaltsstoffe, bei denen man auf die pflanzliche Alternative achten sollte:

 

Empfehlungen im Bereich Vegan Beauty

Für Verbraucher*innen, die nach hochwertigen veganen Beauty-Produkten suchen, gibt es eine breite Palette von Marken zur Auswahl. Im nächsten Absatz möchten wir einige Marken aus der Redaktion mit euch teilen, die wir ausgiebig getestet haben und guten Gewissens weiterempfehlen können:

Lavera, eine Marke, die in vielen DM-Märkten erhältlich ist, hat eine beeindruckende Auswahl an veganen Kosmetik- und Hautpflegeprodukten.

Eine aufstrebende Marke, die in letzter Zeit viel Aufmerksamkeit erregt hat, ist gitti beauty. Sie bietet eine breite Palette an veganen Nagellacken und Nagelpflegeprodukten, die nicht nur umweltfreundlich, sondern auch im Trend liegen.

Annemarie Börlind ist eine renommierte Marke, die sich seit Jahren auf natürliche und vegane Hautpflege spezialisiert hat. Ihre Produkte sind nicht nur tierversuchsfrei, sondern auch von höchster Qualität.

Auch Niche Beauty Lab, eine aufstrebende Marke, die sich auf die Entwicklung hochwertiger veganer Hautpflegeprodukte spezialisiert hat, empfehlen wir gerne weiter. Ihre Produkte sind vor allem bekannt für ihre fortschrittlichen Formeln und die vergleichsweise erschwinglichen Preise – selbst bei Produkten mit teuren Inhaltsstoffen.

Es ist auch erwähnenswert, dass herkömmliche Kosmetikmarken wie z.B. Catrice und Essence vermehrt den Fokus auf die Integration von veganen Produkten in ihr Sortiment legen, um den steigenden Verbraucher*innenwünschen nachzukommen. Eine konkrete Produktempfehlung aus dem Bereich vegane Kosmetik teilen wir außerdem in unserem nächsten Newsletter mit euch – zur Anmeldung geht es hier.

Ein weiterer Indikator für die wachsende Bedeutung von veganer Kosmetik ist der jährlich verliehene PETA Vegan Beauty Award, dessen Gewinner*innen kürzlich für das Jahr 2023 bekannt gegeben wurde. Dieser Award würdigt die Anstrengungen und Innovationen von Marken, die sich für Tierversuchsfreiheit und die Verwendung von veganen Inhaltsstoffen in ihren Produkten einsetzen.

In einer Welt, in der unser Handeln immer mehr Einfluss auf die Umwelt und das Tierwohl hat, können wir durch bewusste Kaufentscheidungen in der Kosmetikbranche einen positiven Beitrag leisten. Wir hoffen, dass dieser Leitfaden euch bei euren Entscheidungen für vegane Kosmetik unterstützt und euch dabei hilft, eure Routine mit gutem Gewissen zu gestalten.