Laut einer Auswertung von Suchmaschinenanfragen im Auftrag des Milchersatzherstellers MIGHTY wurden im Jahr 2022 mehr Suchanfragen zu veganer Ernährung bei Google als jemals zuvor eingegeben. Unter anderem zeigten die Daten des Analysetools „Google Trends“, dass auf eine vegane Ernährung umzustellen zum Jahreswechsel 2022/2023 erstmals der Top-Neujahrsvorsatz der deutschsprachigen Internetnutzer war. Eine Keyword-Analyse zeigte darüber hinaus einen starken Anstieg der Nachfrage nach Informationen über vegane Ernährung.
Google Trends bietet Zugriff auf eine weitgehend ungefilterte Stichprobe von tatsächlichen Suchanfragen an Google. Dabei werden die Ergebnisse nach dem Thema der Suchanfrage kategorisiert und gruppiert. Für diese Auswertung betrachteten die Experten Daten in einem Zeitraum zwischen dem 01.01.2004 und dem 01.01.2023. Diese ergaben, dass seit ca. 2010 vegane Ernährung, neben Vorsätzen wie Abnehmen, weniger Alkohol trinken oder mit dem Rauchen aufhören, zu den typischen Neujahrsvorsätzen gehören. Zum Jahreswechsel 2022/23 ist „Vegan zu leben“ zum ersten Mal der beliebteste Neujahrsvorsatz gewesen.
Weitere Daten stammen aus einer sogenannten Google Keyword-Analyse. Hierbei werden Suchbegriffe und deren Häufigkeit analysiert. Für diese Analyse wurden Daten im Zeitraum zwischen dem 01.01.2022 und dem 31.12.2022 betrachtet; die Wachstumsraten beziehen sich auf einen Durchschnittswert für das Jahr 2021. Die Daten zeigen: Suchanfragen nach Informationen zu pflanzlicher Ernährung sind im letzten Jahr sehr deutlich gestiegen. „5 Gründe vegan zu leben“, hatte beispielsweise eine Wachstumsrate von + 600 %, „10 Gründe Vegetarier zu werden“ sogar + 1.600 %. Das große und ständig wachsende Sortiment an veganen Milchalternativen spiegelt sich auch in den Suchanfragen wieder: „Welche Pflanzenmilch schmeckt wie Kuhmilch“ hatte eine Wachstumsrate von + 1.000 % und „Welche Milchalternative ist am gesündesten“ + 1.300 %. Auch nach veganen Rezepten wurde vermehrt gesucht: „vegane Speckwürfen“ (+ 400 %), „vegane Weihnachtsgerichre Rezepte“ (+ 400 %), oder „veganer Eischnee Rezepte“ (+ 300 %) waren mit dabei.
Aleph Farms hat bekannt gegeben, dass der Oberrabbiner Israels, David Baruch Lau, das zellbasierte Steak des Unternehmens als koscher – d. h. für den Verzehr durch Juden nach dem Religionsgesetz zugelassen – eingestuft hat. Laut Aleph Farms ist dies das erste Mal, dass eine jüdische Autorität dieser Art zellbasiertes Fleisch als koscher befunden hat. Das legt den Grundstein für einen öffentlichen Diskurs über Tradition und Innovation in unserer Gesellschaft.
Als „koscher“ werden im Judentum Lebensmittel bezeichnet, die nach den Regeln der Tora, der jüdischen heiligen Schrift, gegessen werden dürfen. Was nicht gegessen werden darf, nennt man „trefe“. Dies hat, entgegen des verbreiteten Glaubens, nicht nur mit der Schlachtung eines Tieres zu tun. Die Tora legt beispielsweise auch fest, welche Tiere koscher sind und welche nicht. „Koschere Säugetiere käuen wieder und haben gespaltene Hufe, wie Schafe oder Kühe. Schweine sind keine Wiederkäuer und deshalb nicht koscher. Tiere, die im Wasser leben, müssen Flossen und Schuppen haben, um gegessen werden zu dürfen. Damit ist klar, dass Garnelen, Schrimps und Tintenfische gar keine Fische im echten Sinne und genauso wenig koscher sind, wie der Aal, der in der Evolution seine Flossen verloren hat.“, schreibt das Jüdische Museum Berlin auf ihrer Webseite. Zudem darf Milch und Fleisch nicht gemeinsam zubereitet und gegessen werden sollten. In der Allgemeinheit besser bekannt ist das koschere Schlachten. Damit Säugetiere für den Verzehr koscher bleiben, müssen sie rituell geschächtet werden. Dabei handelt es sich Tötung durch Ausbluten durch Schnitte in den Hals ohne vorheriger Betäubung. In Deutschland verbietet das Tierschutzgesetz sowie die Tierschutzschlachtverordnung grundsätzlich, ein Tier ohne Betäubung zu schlachten. Menschen, denen ihr Glaube das Schächten von Tieren „zwingend vorschreibt“, können bei der zuständigen Behörde jedoch eine Ausnahmegenehmigung zum Schächten beantragen. Das Schächten soll angeblich zu einem schnelleren Tod führen, jedoch durchleiden die Tiere dabei einen Todeskampf, der Minuten andauern kann, wie kürzlich veröffentlichte Undercover-Aufnahmen von Tierschützern erneut zeigen.
Vor diesem Hintergund ist die Entscheidung des Oberrabbiners Israels besonders erfreulich und auch für Aleph Farms bedeutend: das Unternehmen arbeitet an einem Koscher-Zertifikat für ihre Produktion und einzelne Produkte und steht auch mit muslimischen, hinduistischen und anderen religiösen Autoritäten in Kontakt. Die Entscheidung ist jedoch nicht nur für Aleph Farms von Bedeutung, sondern auch für den gesamten Sektor für zellbasiertes Fleisch. „Es legt den Grundstein für einen umfassenden öffentlichen Diskurs über die Schnittmenge von Tradition und Innovation in unserer Gesellschaft.“, schreibt das Unternehmen in ihrer Pressemitteilung.
Dank Undercover-Aufnahmen von Tierschützern des Deutschen Tierschutzbüros und PETA Deutschland wurden zwei Schlachthöfe in Nordrhein-Westfalen und Baden-Württemberg wegen des illegalen Schächtens von Schafen vorübergehend geschlossen. Die TV-Sendung »Report Mainz« der ARD berichtete am 24.02.23 in einer Reportage über die Undercover-Recherche. Beim sogenannten Schächten handelt es sich um die Tötung eines Tieres durch Ausbluten durch Schnitte in den Hals ohne vorheriger Betäubung. In Deutschland ist es verboten ein Tier ohne Betäubung zu schlachten, jedoch können Menschen, denen ihr Glaube das Schächten von Tieren „zwingend vorschreibt“, eine Ausnahmegenehmigung bei der Veterinärbehörde beantragen. Vor allem Juden und Muslime essen Fleisch von geschächteten Tieren aus religiösen Gründen. In Nordrhein-Westfalen und Baden-Württemberg hat jedoch kein Schlachtbetrieb eine solche Zulassung für betäubungsloses Schächten durch eine Veterinärbehörde erhalten.
Kameras des Deutschen Tierschutzbüros hatten in dem Schlachthof in NRW nur zwei Wochen lang aufgezeichnet und beinahe an jedem Arbeitstag, seien Szenen des illegalen Schächtens aufgezeichnet worden. Die Aufnahmen zeigen, dass Mitarbeiter des Betriebs Schafe mit roher Gewalt an den Hinterbeinen packen und in den Schlachtraum schleifen. Dort schneiden sie ihnen ohne Betäubung die Kehle durch. Der Betreiber soll von den Vorgängen nichts gewusst haben, wie ein Sprecher mitteilte. Die zuständige Behörde erstattete nach Kenntnisnahme der Aufnahmen Strafanzeige gegen die Mitarbeiter und den Inhaber.
In Baden-Württemberg gelang es Tierrechtsaktivisten der Organisation PETA über den Jahreswechsel, ähnliche Szenen wie in NRW durch Undercover-Aufnahmen zu dokumentieren. Die Aufnahmen zeigen zwei Männer in Straßenkleidung, die gemeinsam mit einem kleinen Jungen und einem Schlachter den Schlachtraum betreten. Der Schlachter hält das Schaf fest und erlaubt einem der Besucher dem Tier den Hals ohne vorherige Betäubung durchzusägen. Noch während des ohnehin schon grausamen Ausblutens beginnt der Schlachter damit, das Schaf zu häuten und aufzuschneiden. Währenddessen versucht sich das Tier noch lange durch Strampeln zu wehren. Das zuständige Veterinäramt legte nach Sichtung der Aufnahmen den Fall zur weiteren Ermittlung der Staatsanwaltschaft vor. Der Eigentümer des Schlachtbetriebs erklärte Report Mainz, er sei an dem Tag nicht im Betrieb gewesen und ein Mitarbeiter habe diese Schlachtungen rechtswidrig ohne sein Wissen durchgeführt.
Passend zum Veganuary gibt es seit Ende vergangener Woche im Stadion »SIGNAL IDUNA PARK« des Fußballvereins Borussia Dortmund eine vegane Bratwurst der Rügenwalder Mühle. Aktuell können Zuschauer die vegane Bratwurst an einem Stand am frequenzreichsten Eingang im Nordwesten des Stadions probieren; im Laufe der Saison sind darüber hinaus weitere Stände innerhalb des Stadions geplant.
„Als Borussia Dortmund wissen wir, wie wichtig es ist ein Zeichen für mehr Nachhaltigkeit in der Gesellschaft und im Alltag zu setzen. Wir freuen uns sehr, dass wir mit der Rügenwalder Mühle einen Partner gefunden haben, der genau diese Werte verkörpert und für sie steht,“ sagt Carsten Cramer, Geschäftsführer von Borussia Dortmund. „Mit der veganen Bratwurst als Alternative in unserem Stadion gehen wir so gemeinsam einen weiteren Schritt in Richtung mehr Nachhaltigkeit und dahin, alle Fans zusammen zu bringen.“
Im Mai letzten Jahres sorgte die Rügenwalder Mühle bereits für Schlagzeilen, als das Unternehme verkündete, dass sie in 2021 erstmals mehr vegane und vegetarische Produkte als klassische Fleisch- und Wurstprodukte verkauft haben. Bereits in 2020 hat der Fleischprodukthersteller mehr Umsatz mit pflanzlichen Fleischalternativen als mit konventionellen Fleischprodukten gemacht. Im vergangenen Jahr folgten jedoch erst die höheren Stückzahlenverkäufe.
Ende Oktober 2022 führte der Fußballverein VfL Bochum 1848 im Rahmen seiner Nachhaltigkeitsstrategie im Vonovia Ruhrstadion bereits vegane Alternativen zu Brat- und Currywurst von THE GREEN MOUNTAIN ein. Zuvor verkündete Red Bull Leipzig, nun auch vegane Stadionwurst von Veganz in allen Stadion-Kiosken zum gleichen Preis wie tierische Wurst zu verkaufen und auch der Fußballverein SV Darmstadt 98 zog kurz danach nach, in dem er im Merck-Stadion am Böllenfalltor vegane Bockwürstchen seines neuen Sponsors VANTASTIC FOODS anbietet.
Für die Produktion von zellbasierten Lebensmitteln verwendet die Industrie bis heute in vielen Fällen s.g. Fetales Kälberserum (FKS) als Nährmedium. Dieses wird aus dem Blut getöteter, ungeborener Kälber gewonnen. Da diese Praktik unethisch, aber auch sehr teuer ist, arbeiten viele Unternehmen bereits an einer Alternative. Das niederländische Unternehmen Mosa Meat hat sich bereits 2016 dazu verpflichtet, FKS aus der Produktion zu entfernen. Im letzten Jahr hat das Unternehmen bereits eine von Fachleuten begutachtete Arbeit über die Muskeldifferenzierung in serumfreien Medien veröffentlicht. Nun folgte eine peer-reviewte Studie über die Kultivierung von tierischem Fett ohne FKS, die ein Rezept für ein serumfreies Nährmedium enthält.
„Wir sind sehr stolz darauf, diese Ergebnisse unseres Weltklasse-Wissenschaftlerteams veröffentlichen zu können, da es für unsere Branche von entscheidender Bedeutung ist, Fleisch ohne tierische Bestandteile züchten zu können“, erklärte Maarten Bosch, CEO von Mosa Meat. „Die Möglichkeit, Fett ohne FKS zu kultivieren, ist der Schlüssel für unsere weitere Entwicklung hin zu industriellen Produktionsmengen.“
In der Studie werden Fettzellen in einer Reihe von verschiedenen Zellfuttertypen kultiviert. Die Ergebnisse zeigen, dass die Fettkultivierung mit Mosa Meats selbst entwickelten serumfreien Zellfutter nicht nur funktioniert, sondern auch bessere Ergebnisse erzielt, als mit Fetalem Kälberserum. Mosa Meats schreibt dazu, dass das Unternehmen ihre Ergebnisse weitergeben möchte, um das Feld voranzubringen. „Wir sind bestrebt, unsere Fortschritte bei der Entwicklung robuster, skalierbarer, tierfreier Systeme für die Züchtung von Fleisch mit der breiteren Gemeinschaft der zellulären Landwirtschaft zu teilen.“
ALDI SÜD hat sich vorgenommen bis Ende 2024 ihr veganes Eigenmarkensortiment auf mindestens 1.000 Produkte zu erweitern. Schon jetzt sind es über 700. Desweiteren nimmt die Supermarktkette auch in diesem Jahr mit Rabattaktionen für vegane Produkte an dem Aktionsmonat von Veganuary teil.
„Mit unserer großen Produktvielfalt möchten wir eine pflanzenbetontere Lebensweise für alle erleichtern und finanziell attraktiv gestalten. Daher freuen wir uns, bis 2024 noch deutlich mehr vegane Produkte anbieten zu können“, sagt Julia Adou, Director Corporate Responsibility bei ALDI SÜD. „Wir legen ein besonderes Augenmerk darauf, dass pflanzliche Alternativen nicht nur so aussehen und schmecken wie ihre tierischen Pendants, sondern auch wichtige Nährwerte enthalten. Schließlich sollen die Kundinnen und Kunden mit den veganen Produkten eine mindestens genau so gute Wahl treffen können wie mit der tierischen Variante“.
ALDI SÜD nimmt zum vierten Mal im Folge am Veganuary teil. Abseits der zu diesem Anlass verfügbaren Rabattaktionen hat die Supermarktkette am 2. Januar auch eine Kampagne gestartet, um den Veganuary zu bewerben, namens „Bewusste Ernährung – Nur ohne den Hype“. Die neue Kampagne soll „den Hype, der oftmals um Ernährung gemacht wird, humorvoll auf[zeigen]“ und veranschaulichen, dass „eine bewusste Ernährungsweise mit ALDI SÜD auch ganz einfach, entspannt und günstig möglich ist.“
Sprüche wie „Nenn es Overnight Oats – oder einfach Haferbrei“ oder „Super Food muss nicht super teuer sein“ greifen das Kampagnen-Motto auf. Die läuft rund sechs Wochen und ist in einem Youtube-Video, auf Plakaten und Social Media, in Zeitschriften, im Radio und Werbespots im Kino zu sehen. Zudem wurden neue vegane Rezepte für die ALDI SÜD Kochwoche erstellt.
Ein neues Gesetz in den USA erlaubt der US-Behörde für Lebens- und Arzneimittel (FDA) Humanstudien für neue Medikamente ohne vorherige Tierversuche zuzulassen. Diese gesetzliche Änderung könnte eine bedeutende Abkehr von der medizinischen Ausbeutung von Tieren bedeuten. Wie lange eine wirkliche Abkehr noch dauern wird, ist allerdings unklar, da das Gesetz zwar eine Zulassung ohne Tierversuche erlaubt, sie aber nicht vorschreibt.
Für die Zulassung eines Arzneimittels in den Vereinigten Staaten verlangt die FDA in der Regel Toxizitätstests an einer Nagetierart wie einer Maus oder Ratte und einer Nichtnagetierart wie einem Affen oder Hund. Unternehmen beuten für Tests wie diese jedes Jahr Zehntausende von Tieren aus. Dennoch scheitern mehr als neun von zehn Medikamenten, die in klinischen Studien am Menschen getestet werden, weil sie unsicher oder unwirksam sind.
Jim Newman, Kommunikationsdirektor bei Americans for Medical Progress, einer Organisation, die sich für die Forschung an Tieren einsetzt, argumentiert hingegen, dass tierversuchsfreie Technologien noch „in den Kinderschuhen stecken“ und erst in „vielen, vielen Jahren“ in der Lage sein werden Tiermodelle zu ersetzen. Die FDA habe auch nach der Gesetzesänderung noch einen großen Ermessensspielraum, um Tierversuche vorzuschreiben, und er erwarte nicht, dass die Behörde in absehbarer Zeit ihren Kurs ändern werde.
Einige Arzneimittelhersteller kritisierten die FDA in der Vergangenheit für die Voraussetzung der Tierversuche und argumentierten, dass diese sie Millionen von Dollar kosten, die Entwicklung von Arzneimitteln verlangsamen und die Medikamente, die auf den Markt kommen, weitaus teurer machen. Laut dem Science Magazine verklagte Vanda Pharmaceuticals die Behörde im Jahr 2019 mit der Begründung, die Forderung nach zusätzlichen Toxizitätstests für ein Medikament gegen Übelkeit bei Hunden sei unangemessen. Ein US-Richter entschied 2020 gegen das Unternehmen und berief sich dabei auf das Erfordernis von Tierversuchen in dem damaligen Gesetz, das die Arzneimittelbewertungen der FDA regelt.
Mit der Abschaffung des Erfordernisses scheint der Kongress auf das Aufkommen tierversuchsfreier Methoden und die wachsende öffentliche Ablehnung der Tierforschung reagiert zu haben. Der Senat verabschiedete die Änderung im September 2022 einstimmig und im Dezember unterzeichnete Präsident Biden sie als neues Gesetz.
Im September 2022 eröffnete Österreichs erste rein vegane Filiale der Supermarktkette BILLA auf der Mariahilferstraße in Wien. Auf der größten Einkaufsstraße der Stadt bietet das Leuchtturmprojekt auf über 200 m2 mehr als 2.500 vegane Produkte an. Bei einer Presseveranstaltung in der letzten Woche zog das Unternehmen Bilanz: Seit Eröffnung haben mehr als 50.000 Kunden den Concept-Store besucht. Zudem liegt BILLA PFLANZILLA mit den bisherigen Umsätzen sogar über den Prognosen. Das Unternehmen kündigte darüber hinaus an, das vegane Sortiment auch in allen anderen nicht-veganen Billa-Filialen stetig auszuweiten.
Das Presseevent war der Auftakt einer Veganuary-Eventreihe rund um das Thema Veganismus, die vom 19.-21. Januar in der „BILLA PFLANZILLA“-Filiale stattfand. Geladen waren bekannte Vertreterinnen und Vertreter der veganen Bewegung: Den Start machte die vegane Kochbuchautorin und Foodbloggerin Eleanor Laura Davan Mills, bekannt durch ihren Foodblog Deliciously Ella mit einer Buchpräsentation und Vetkostung sowie der Ernährungswissenschaftler und VeganNews-Gründer Niko Rittenau mit dem Vortrag „Das 1×1 der veganen Ernährung“. Desweiteren fanden Meet & Greets mit dem veganen Bodybuilder Paul Unterleitner, der Aktivistin und Autorin Christl Clear sowie der veganen Bloggerin Daniela M., bekannt durch den Blog Once Upon A Cream, statt. Abschließend fand der „PFLANZILLA Genusstag“ mit vielfältigem veganem Angebot und Produktverlosungen statt.
Nach einer Strafanzeige der Tierrechtsorganisation PETA Deutschland wurde erstmals der Geschäftsführer eines deutschen Unternehmens für den Verkauf von Gänsestopfleber mit einem Bußgeldbescheid belegt. Wegen Verstoßes gegen das Tierschutzgesetz musste das Unternehmen aufgrund einer Opportunitätsentscheidung der Staatsanwaltschaft Koblenz 500,- € an einen Tierschutzverein zahlen. Diese Entscheidung bestätigt die Einschätzung der Tierrechtsorganisation, dass nicht nur die in Deutschland verbotene Produktion des Tierqualproduktes, sondern auch der Verkauf von Foie gras wegen Beihilfe strafrechtlich relevant sein kann.
PETA hatte die Geschäftsführung im Vorfeld darum gebeten, Stopfleber aus dem Sortiment zu nehmen und stattdessen mit tierleidfreien Alternativen wie „Joie Gras“ zu ersetzen. Nachdem die Anzeige öffentlich wurde, lenkte sie ein. Der Händler strich Stopfleber aus dem Angebot. PETA schrieb der VeganNews-Redaktion sich in künftigen Anzeigen auf diesen Präzedenzfall berufen zu wollen.
Für Foie gras bzw. Stopfleber wird Gänsen und Enten in den letzten zwei bis drei Wochen ihres nur ungefähr zwölf Wochen langen Lebens ein bis drei Mal täglich ein Metallrohr in die Speiseröhre eingeführt, durch das mit hohem Druck ein Brei aus Mais und Fett gepresst wird, weit über den Nahrungsmittelbedarf der Vögel hinaus. Diese Futtermenge entspricht auf den Menschen übertragen zehn bis zwölf Kilogramm Spaghetti. Die Vogelleber erreicht durch darauf folgendes starkes Anschwellen zum Teil das Zehnfache ihrer natürlichen Größe. Dies führt zu Verletzungen, Entzündungen oder Infektionen der Speiseröhre und des Darms sowie zu Pilz- und Bakterienbefall. Bis zu vier Prozent der Enten sterben schon an den Nebenwirkungen.
Wegen der damit verbundenen Tierquälerei ist die Herstellung von Stopfleber in vielen Ländern, unter anderem in Deutschland laut § 3 Abs. 9 und 10 des deutschen TierSchG und der Schweiz laut Art. 20 der Schweizerischen TierSchV, verboten. Der Import und der Verkauf hingegen sind weiterhin erlaubt. Tierschützer fordern schon seit Jahren ein EU-weites Verbot.
In diesem Jahr nahmen mehr Unternehmen als je zuvor den veganen Aktionsmonat Veganuary zum Anlass, um während des Januars – und zum Teil auch darüber hinaus – ihr veganes Angebot zu erweitern. Schon im letzten Jahr hat auch die Burgerkette Peter Pane mit dem neu eingeführten veganen Burger “Kebab Klaus” in Kooperation mit Vegan-Koch Alexander Flohr von „Hier kocht Alex“ sowie weiteren Aktionen an der Veganuary-Kampagne teilgenommen.
In diesem Jahr setzt das Team von Peter Pane sogar noch einen drauf und bietet von 1. Januar bis 28. Februar eine komplette vegane Aktionskarte an. Diese besteht aus zwei neuen veganen Burgern – dem „Vabulous“ mit veganem Bacon, Käse und Röstzwiebeln sowie „Der Sprössling“ mit Radieschensprossen, Granatapfelkernen und Zitronenmayo – sowie veganen Nuggets namens “Golden Snaggets” und einem veganen Käsekuchen. Auch abseits der Aktionskarte bietet die Restaurantkette das ganze Jahr über eine große Vielfalt an veganen Burgern an; mittlerweile zwölf an der Zahl. In den 48 Peter-Pane-Restaurants in Deutschland und Wien bedient Peter Pane täglich tausende Kunden und so erreichen die veganen Aktionen jeden Tag eine Vielzahl an Menschen.
*Bei diesem Newsbeitrag handelt es sich um eine Werbepartnerschaft mit der Paniceus Gastro Systemzentrake GmbH
Auch in diesem Jahr erreicht der Veganuary nicht nur Lebensmittelhersteller, sondern auch Arbeitsplätze, Kitas, Schulen und öffentliche Institutionen. Das Unternehmen Unilever beispielsweise stellt ihr Betriebs-Café in der Hamburger Zentrale für zwei Wochen auf komplett vegan um und schenkt allen Mitarbeitenden vegane Goodie-Bags mit Unilever-Produkten. Aber auch namhafte Unternehmen und Institutionen wie Puma, 1. FC Kaiserslautern, Theater Bonn, das Umweltreferat München, die Stadt Reutlingen sowie Studierendenwerke und Universitäten nehmen am diesjährigen Veganuary teil.
Nicht nur am Arbeitsplatz erleben Menschen im Veganuary-Aktionsmonat, wie lecker und vielseitig eine vegane Ernährung sein kann. Der Veganuary hält auch Einzug in Schulen, Kitas, Kliniken sowie Sport- und Freizeiteinrichtungen. Dafür sorgen große Caterer wie Aramark mit 16 neuen veganen Gerichten, die im Januar auf dem Speiseplan von Betrieben und öffentlichen Institutionen stehen, oder Vielfaltmenü, dessen Teamtäglich ca. 120.000 Essen in Schulen und Kitas ausliefert.
„Zum zehnten Geburtstag des Veganuary erleben wir gerade die größte und lebendigste Workplace Challenge in der noch jungen Geschichte der Kampagne“, sagt Christopher Hollmann, der den Veganuary Deutschland leitet. „Dank des Engagements von Unternehmen und Caterern katapultieren wir die Idee des Veganuary tief in die Mitte der Gesellschaft.“
Anfang Oktober letzten Jahres wurde Burger King Deutschland das V-Label für seine 5 veganen Produkte entzogen, nachdem RTL eine Undercover-Recherche von Team Wallraff veröffentlichte. Diese deckte Misststände in der Hygiene, den Arbeitsbedingungen und dem Umgang mit veganen Zutaten auf. Dabei wurde u.a. gezeigt, dass Burger mit Fleisch als vegan ausgegeben wurden. Nun führt Burger King Deutschland zur zukünftigen Vermeidung derartiger Verwechslungen eine neue Panade mit grünen Petersilien-Sprinkles für alle panierten veganen Produkte ein, um diese optisch besser unterscheiden zu können. Die Produkte sollen in der ausschließlich für vegane Produkte vorgesehenen Fritteuse zubereitet werden.
„Mit der neuen Petersilien-Panade haben wir unsere veganen Chicken-Alternativen gemeinsam mit The Vegetarian Butcher™ so weiterentwickelt, dass sie unsere Gäste und Teams sofort und eindeutig erkennen können. Das gibt Sicherheit”, erklärt Tim Lenke, Senior Innovation and Product Manager bei der BURGER KING Deutschland GmbH. Das war auch dringend nötig, denn die Wallraff-Reportage hatte verständlicherweise für große Verunsicherung und Unbehagen gesorgt. Nicht-panierte Patties des Plant-Based Whoppers sind von dieser Maßnahme allerdings nicht betroffen.
Zusätzlich zur neuen Panade hat die Burgerkette für den Veganuary-Aktionsmonat in Kooperation mit Violife und The Vegetarian Butcher™ den „Plant-based Long Chicken Cheddar Style“ erstmalig auch mit einer veganen Käsealternative im Sortiment. Dieser wird zunächst vom 10.1. bis 6.2.23 angeboten und besteht aus dem neuen Patty mit Petersilien-Panade von The Vegetarian Butcher™, veganer Mayo, Röstzwiebeln, Tomaten, knackigem Eisbergsalat und der veganen Käsealternative von Violife. „Unser Ziel ist es, das Thema Plant-based in der Gastronomie voranzutreiben und möglichst vielen Menschen zugänglich zu machen. Durch unsere Partnerschaft mit Burger King® und mit dem Plant-based Long Chicken Cheddar Style mit Violife können wir nun viele Menschen überzeugen, dass man keine Abstriche beim Genuss machen muss, wenn man die pflanzliche Variante wählt – auch nicht beim Thema Käse!”, sagte Florian Gorzny, Head of Violife Professional DACHIT, über die Partnerschaft. Damit nimmt Burger King in diesem Jahr zum zweiten Mal am Veganuary teil und bietet wir auch im vergangenen Jahr fast das gesamte Sortiment auch fleischfrei an.
Am 1. Januar trat in Kalifornien ein Gesetzt in Kraft, dass die Herstellung und den Verkauf neuer Tierpelzprodukte sowohl im stationären als auch im Online-Handel verbietet. Der Verkauf von gebrauchten Tierpelzprodukten in gemeinnützigen Secondhand-Läden und Pfandleihhäusern ist weiterhin erlaubt. Damit ist Kalifornien der erste US-Bundesstaat, der ein solches Verbot umsetzt.
Das Gesetz (Assembly Bill 44) wurde schon 2019 verabschiedet und wurde von den Tierschutzorganisationen Humane Society of the United States und Animal Hope in Legislation unterstützt. Laut den Bundesdaten über Pelzverkäufe aus dem Jahr 2017 wurden fast 25 % aller in den USA verkauften Pelzprodukte in Kalifornien hergestellt. Das neue Gesetz soll nun dazu beitragen, das Leiden von Millionen von Tieren zu beenden, die für die Herstellung von Pelzen sterben müssen.
Mehr als 20 Länder haben bereits Gesetze erlassen, um die Pelztierhaltung einzuschränken oder ganz zu verbieten. 2021 wurde Israel das erste Land, das den Verkauf von Pelzprodukten verbietet. In Europa sammelt die EU-Bürgerinitiative „Fur Free Europe“ aktuell Stimmen für ein Verbot des Verkaufs von Produkten aus Pelztierfarmen auf dem europäischen Markt und hat vor kurzem die wichtige 1-Million-Stimmen-Marke erreicht. Bis 18. Mai kann man sich mit seiner Stimme für die Initiative hier einsetzen.
IKEA Deutschland hat anlässlich der diesjährigen Veganuary-Kampagne zwei neue vegane Gerichte in ihren Restaurants eingeführt: Ein veganes Schnitzel mit Erbsen und Pommes frites sowie Gemüse- und Proteinbällchen mit Hummus und Salat. Laut Veganuary Deutschland gibt es zudem während des Aktionsmonats eine vegane Kartoffel-Lauch-Suppe und veganen Milchreis mit Himbeeren.
Auch IKEA Schweiz nimmt am Veganuary 2023 teil: vom 2. – 28. Januar bietet das Möbelhaus ein neues Gericht mit 12 Erbsenproteinbällchen mit Curry-Kokos-Sauce, Wildreis und Gemüse mit Menüsalat und einem Apfelkuchen an. IKEA Österreich hat zudem das neue vegane Gericht „GRÖNSAKSBULLAR“ mit 8 Gemüsebällchen mit Getreidemix und Haferjoghurt eingeführt. Darüber hinaus gibt es bei allen IKEA-Filialen in der DACH-Region innerhalb des Aktionsmonats eine Reihe an vegane Angebote wie vegane Burgerpatties, Schnitzel und Apfelkuchen zum vergünstigten Preis.
Abseits der Veganuary-Teilnahme durch neue vegane Gerichte und Aktionsangebote hat IKEA Deutschland die Instagram Challenge #Veganuary2023 gestartet: Vom 01.01. bis 31.01.2023 können auf Instagram veganen Gerichte unter den Hashtags #Veganuary2023 und #leckerIKEA geteilt werden. Eine Jury wählt die 30 schönsten Beiträge aus, die dann auf IKEA.de oder in ihren Instagram Stories auf @IKEA Deutschland geteilt werden. Außerdem verlost das Möbelhaus unter den besten Beiträgen 10 IKEA Geschenkkarten im Wert von je 100 Euro.
Das V-Label hat das neue Design ihrer veganen und vegetarischen Produktkennzeichnungslogos vorgestellt. Der markanteste Unterschied zu den beiden bisherigen Varianten ist der neue dunkelgrüne Hintergrund des vegetarischen V-Labels, das sich durch das neue Design viel deutlicher vom veganen V-Label unterscheidet und so Verwechslungen besser vorbeugt.
„Wir gehen davon aus, dass die Umstellung bei der Mehrzahl der zertifizierten Produkte bis zu zwei Jahre dauern wird. Das liegt an der großen Zahl der zertifizierten Produkte“, sagt Martin Ranninger, Co-Direktor von V-Label International. „Die Zeit, die wir für die Umstellung angesetzt haben, ist lang genug, damit Hersteller und Handel keine der bisherigen bedruckten Verpackungen wegwerfen müssen. Wir wollen natürlich nicht zu sinnlosem Abfall beitragen.“
Das V-Label ist eine international anerkannte, eingetragene Marke für die Kennzeichnung veganer und vegetarischer Produkte und Dienstleistungen, die 1996 in der Schweiz gegründet wurde. Aufgrund des kontinuierlichen Wachstums und der Expansion von V-Label außerhalb der europäischen Märkte wird die weltweit führende vegane und vegetarische Marke mittlerweile von mehr als 50.000 Produkten von mehr als 4.300 Lizenznehmern getragen. Nach eigenen Angaben kennt mehr als ein Drittel der Weltbevölkerung das V-Label. Zudem halten sieben von zehn Verbrauchern Produkte mit V-Label für gesünder und 57 % vertrauen ihnen einfach mehr.
Good Meat, das derzeit einzige Unternehmen weltweit, das zellbasiertes Fleisch bereits in Singapur in Kooperation mit Restaurants auf Speisekarten anbietet, kooperiert nun auch mit der Metzgerei Huber’s in Singapur, um dort ihr zellbasiertes Hühnchen in der Frischetheke an Kunden verkaufen zu können. Somit ist diese Metzgerei die erste weltweit, die zellbasiertes Fleisch anbietet. Auch, wenn die Metzgerei weiterhin Fleisch von geschlachteten Tieren verkauft, ist dies ein wichtiger Meilenstein in den Bemühungen um einen Wandel in der Lebensmittelindustrie.
Vergangenen Dezember bekamen geladene Gäste bereits einen ersten Vorgeschmack auf die zellbasierten Hähnchengerichte, die seit Januar wöchentlich auch im Restaurant der Metzgerei auf Vorbestellung erhältlich sind, solange der Vorrat reicht. Die besondere Vorpremiere fiel mit dem zweiten Jahrestag der historischen Markteinführung von GOOD Meat in Singapur zusammen und folgt auf die Klimakonferenz der Vereinten Nationen in Ägypten im November 2022, bei der das Hühnchenfleisch des Unternehmens zum ersten Mal außerhalb Singapurs von führenden Vertretern des globalen Klimas, Medien und Mitgliedern der Zivilgesellschaft genossen wurde.
„Diese neue Art der Fleischherstellung in einer Metzgerei ist ein weiterer historischer Moment auf dem langen Weg, unser Lebensmittelsystem schmackhafter und nachhaltiger zu machen. Ich bin sehr stolz darauf, mit dem Team von Huber’s zusammenzuarbeiten, um den Menschen im neuen Jahr eine ganz neue Art zu bieten, unser kultiviertes Hähnchen zu erleben“, sagte Josh Tetrick, Mitbegründer und CEO von Eat Just
Laut der Einschätzung der Verbraucherorganisation Foodwatch hat das Kükentöten-Verbot in Deutschland die Situation für die Tiere nicht wesentlich verbessert. Chris Methmann, der Geschäftführer der Organisation, gab an, dass die zuständigen Behörden nicht wüssten, was nun nach dem Schlüpfen mit den männlichen Küken passiere, da Kontrollen bisher offenbar nicht stattfinden.
Seit dem 1. Januar 2022 dürfen männliche Küken nicht mehr direkt nach dem Schlüpfen getötet werden. Was seitdem stattdessen mit den Tieren passiert, ist nach Angaben von Foodwatch jedoch völlig unklar. „Fast neun Millionen männliche Küken sind in den ersten neun Monaten des Jahres in Deutschland geschlüpft – und niemand weiß oder will wissen, was mit den Tieren passiert“, erklärte Methmann den Zeitungen der Essener Funke Mediengruppe. „Selbst der Zentralverband der Geflügelindustrie kann über den Verbleib der Tiere nur spekulieren. Auch die zuständigen Behörden wissen es nicht, entsprechende Kontrollen finden bisher offenbar nicht statt.“ In einer Pressemitteilung schreibt Foodwatch, dass 300.000 der neun Millionen geschlüpften männlichen Küken ins Ausland exportiert und teilweise vergast werden.
Zudem bemängelt die Vebraucherorganisation, dass sich Haltungsbedingungen für die Legehennen nicht verbessert habe. Dies war allerdings nie Ziel des Kükentöten-Verbots. Ziel war es, gesetzlich dafür zu sorgen, dass männliche Küken nicht mehr direkt nach dem Schlüpfen vergast oder geschreddert werden, weil sie keine Eier legen, kaum Fleisch ansetzen und daher für die Lebensmittelindustrie „wertlos“ sind.
Wenn man sich dieses Ziel vor Augen führt, gibt es im Vergleich zu den Vorjahren durchaus eine Verbesserung: bis zu dem Verbot wurden jedes Jahr allein in Deutschland etwa 45 Millionen Hühnerküken kurz nach dem Schlüpfen getötet. Laut Foodwatch waren es im Jahr 2022 in den ersten neun Monaten neun Millionen.
Die Dr. Jacob’s Foundation hat bekanntgegeben, dass sie seit Beginn der Pandemie insgesamt über 1 Million vegane Mahlzeiten in Krisengebieten finanziert hat, die von Food for Life Global (FFL) an Bedürftige ausgegeben wurden. Neben der Hilfe für die Ukraine hat die Dr. Jacob’s Foundation u.a. auch vegane Mahlzeiten für Hilfsprojekte in Nepal und Indien gespendet. Darüber hinaus hat die Stiftung Spenden für u.a. die vegane Ernährungsorganisation ProVeg und die Tierschutzorganisation Albert Schweitzer Stiftung verdoppelt und verdoppelt bis Ende Januar alle Spenden, die durch die Einnahmen des in Kooperation mit VeganNews erschienenen Spendenbuchs „Vegan Kochen: Ukraine“ generiert wurden.
Das Spendenkochbuch „Vegan Kochen: Ukraine“ des Zwei-Hauben-Kochs und Küchenchefs des Restaurants intensiū Lukas Jakobi, der ukrainischen Köchin Kateryna Kuprych, den beiden ukrainischen Fotografinnen Olga und Evgeniya Drach und des VeganNews-Gründers und Ernährungswissenschaftlers Niko Rittenau erschien am 30. November 2022 und enthält über 60 vegane Versionen diverser ukrainischer Küchenklassiker sowie weitere von der ukrainischen Küche inspirierte vegane Neukreationen. Es unterstützt mit den Einnahmen das Hilfsprojekt Food for Life Ukraine, an das die Hälfte des gesamten Gewinns gespendet werden.